Waqf-e-Nau-Universitätsstudenten aus UK erhalten Leitung von Hudhur-e AnwarABA

Am 28. Februar 2021 hatten Waqf-e-Nau der Majlis Khuddam-ul-Ahmadiyya UK, die Studenten an einer Universität sind, die Gelegenheit Hadhrat Khalifatul Masih VABA virtuell zu treffen.

Zu Beginn wurde Hudhur-e AnwarABA eine kurze Videopräsentation gezeigt, in der die Höhepunkte des virtuellen Retreats 2021 der MKA Waqf-e-Nau UK, das am 27. Februar stattfand, dargestellt wurden.

Hudhur-e AnwarABA öffnete dann den Raum für die Waqf-e-Nau-Studenten für Fragen, die ihnen am Herzen liegen.

Die erste Frage stellte Hamaad Muin Ahmad Sahib, eine Medizinstudent, der wissen wollte, was Medizinstudenten tun können, um sicherzustellen, dass sie zu guten Ärzten für die Jamaat werden. Hudhur-e AnwarABA antwortete:

„Ein Medizinstudent sollte lernen –  ob Waqf-e-Nau oder nicht. Wenn Sie nicht lernen, erhalten Sie keinen Abschluss. Deshalb sollten Sie sich – ob Sie Medizinstudent oder Student eines anderen Fachgebietes sind – auf Ihr Studium konzentrieren. Zweitens: Achten Sie besonders auf Gebete, verbessern Sie Ihre Bindung zu Allah und verrichten Sie Ihre fünf täglichen Gebete zu den vorgeschriebenen Zeiten.“

„Wenn ein Atheist studiert und hart arbeitet, spielt es keine Rolle, dass er nicht an Gott, den Allmächtigen, glaubt. Allah, der Allmächtige, wird ihm die Belohnung für das Lernen geben. Ein Ahmadi-Muslim, der behauptet, an den Islam zu glauben, an Allah zu glauben und daran zu glauben, dass Allah, der Allmächtige, ihn unterstützt, muss zusammen mit dem Lernen beweisen, dass er auch eine Bindung zu Allah hat.“

„Wenn ein Ahmadi seine harte Arbeit mit Gebeten verbindet, wird er Erfolg haben. Glauben Sie nicht, da ein Atheist Erfolg haben kann, auch sie erfolgreich sein werden; Es gibt einen Unterschied zwischen beiden und Sie müssen diesen Unterschied berücksichtigen. Es ist ein sehr subtiler Unterschied, den Sie berücksichtigen müssen. Wenn Sie ihn berücksichtigen, können Sie eine Bindung zu Allah, dem Allmächtigen, aufbauen und ihrem Studium Aufmerksamkeit schenken. Auf diese Weise können Sie Ihre Ziele erreichen.“

Hamaad Sahibs zweite Frage war, welche Spezialisierung Hudhur-e AnwarABA den Waqif-e Nau-Ärzten empfehlen würde. Hudhur-e AnwarABA antwortete darauf wie folgt:

„Wir brauchen Spezialisten in allen Bereichen. Wenn Sie nach Afrika gehen, brauchen wir dort Allgemeinchirurgen. Wenn wir Sie nach Pakistan schicken, Rabwah, brauchen wir Kardiologen – interventionelle Kardiologen oder einfache Kardiologen. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, weshalb jeder Waqif-e Nau, der Arzt wird, nach Abschluss seines Studiums zurückschreiben sollte, um sich erneut beraten zu lassen, welche Spezialisierung er anstreben soll.“

„Es ist kein allgemeines Prinzip – wir können nicht sagen, dass alle Waqifin-e Nau in diesen oder jenen Bereich gehen sollen. Es hängt davon ab, wo Bedarfe bestehen, was benötigt wird und welche Interessen die Person hat. Ich leite jede Person dementsprechend. “

Hudhur-e AnwarABA fragte dann Hamaad Sahib, was seine Interessen in Bezug auf die Spezialisierung seien, worauf er antwortete, dass er Interesse in der Kardiologie sowie im Bereich HNO habe, sich aber nicht sicher sei, welchen Bereich er anstreben solle. Hudhur-e AnwarABA empfahl ihm, sich der Kardiologie zu widmen und Hamaad Sahib bedankte sich hierfür.

Ein anderer Student, Muhammad Abdul Wasay Sahib, sprach als nächstes. Als er anfing seine Frage zu stellen, wollte Huhdur-e AnwarABA sein Gesicht sehen und bat ihn, seine Maske vorübergehend abzunehmen, damit er ihn erkennen kann. Mit großer Liebe und Zuneigung sagte Hudhur-e AnwarABA:

„Es ist lange her, seit ich eure Gesichter gesehen habe.“

Muhammad Abdul Wasay Sahib sagte, dass er Architektur studiere und in seinem letzten Studienjahr sei. Er wollte wissen, ob Hudhur-e AnwarABA ihm empfehlen würde, eine praktische Ausbildung nach seinem Studium zu absolvieren.

Hudhur-e AnwarABA antwortete darauf:

„Ja, nach Abschluss Ihres Studiums sollten Sie eine praktische Ausbildung beginnen – machen Sie eine Ausbildung für zwei bis drei Jahre, sammeln Sie Erfahrung und stellen Sie sich dann für das Waqf zur Verfügung. Wenn Sie mich fragen, kommen Sie wieder, nachdem Sie mindestens drei Jahre lang eine praktische Ausbildung durchgemacht haben und Sie Erfahrungen gesammelt und in einem guten Unternehmen gearbeitet haben, damit sich Ihre Vision erweitert.“

Muhammad Abdul Wasay Sahib dankte Hudhur-e AnwarABA für die Leitung.

Als nächstes fragte Mudasar Zafri Sahib Hudhur-e AnwarABA, ob es notwendig sei, dass Waqifin-e Nau ihr Waqf im Alter von 15 Jahren erneuern. Hadhrat Khalifatul MasihABA sagte:

„Ja, das ist notwendig. Denn wenn Sie dies nicht tun, woher wissen wir dann, ob Sie [mit Ihrem Waqf] fortfahren möchten oder nicht?

„Es gibt keinen Zwang. Ihre Eltern haben Sie dem Dienst gewidmet, aber die Jamaat kann dies nicht erzwingen, dass Sie für die Jamaat arbeiten müssen, nur weil sie [Ihre Eltern] Sie Waqf gemacht haben. Hier haben Sie ein Entscheidungsrecht. Ihr Verstand ist jetzt ausgereift. Es ist ein Entscheidungsrecht für Sie, ob Sie Ihr Waqf fortsetzen möchten oder nicht.“

Hudhur-e AnwarABA betonte, dass es für Waqifin-e Nau notwendig sei, der Zentrale mitzuteilen, ob sie mit dem Waqf fortfahren möchten, damit die Daten in Bezug auf diejenigen, die ihr Waqf fortsetzen, und diejenigen, die andere Bestrebungen verfolgen möchten, exakt sind.

Hudhur-e AnwarABA sagte:

„Wir sollten keine trügerischen Daten haben. Wenn Sie [ein Waqif-e Nau] uns keine Informationen geben, sind unsere Daten falsch und wir können nicht richtig planen. Die Jamaat muss auch vorplanen, oder? […] Wenn wir nicht einmal wissen, wer sein Waqf fortsetzen will und wer nicht, dann ist unsere Planung ungenau.“

Nauman Ahmad Sahib fragte Hudhur-e AnwarABA, ob Waqifin-e Zindagi [die ihr Leben der Jamaat widmen] eine Teilzeitbeschäftigung ausüben dürfen. Hudhur-e AnwarABA antwortete:

„Wenn Sie Waqf gemacht haben und als üblicher Waqif-e-Zindagi der Jamaat dienen, müssen Sie die Erlaubnis einholen. Wenn Sie die Erlaubnis erhalten, als Teilzeitbeschäftigter woanders zu arbeiten,  können Sie dies tun. Und wenn Sie die Erlaubnis hierfür nicht erhalten, dürfen Sie dies nicht tun. Normalerweise erlauben wir Waqifin-e Zindagi nicht außerhalb zu arbeiten. In bestimmten Sonderfällen erteilen wir die Erlaubnis, aber dies ist kein allgemeiner Grundsatz.“

Nauman Mubarak Sahib fragte, ob Waqifin-e Nau im Unternehmensbereich tätig sein können. Hudhur-e AnwarABA antwortete darauf mit der Erklärung, dass wenn ein Waqif-e Nau der Jamaat seine Qualifikationen übermittelt und die Jamaat vorerst niemanden mit dieser Qualifikation benötigt, kann die Jamaat um Erlaubnis gebeten werden, eine eigenständige Tätigkeit auszuüben oder ein Unternehmen zu gründen. Und in solchen Fällen wird Erlaubnis erteilt.

In Bezug auf Unternehmensgründungen betonte Hudhur-e AnwarABA, dass ein Unternehmen nicht dadurch begonnen werden sollte, dass man einen großen Kredit von der Bank aufnimmt, bankrott geht, weil man diesen Kredit verschwendet hat und dann sein ganzes Leben damit verbringt, die Schulden abzuzahlen.

Abdul Bari Mughal Sahib fragte Hudhur-e AnwarABA, ob ein Waqif-e-Nau sein Studium oder die Jamaat bevorzugen sollte, wenn er studiert und auch innerhalb der Jamaat eine Verantwortung innehat.

Hudhur-e AnwarABA antwortete mit den Worten:

„Wenn Sie Bildung erlangen oder eine Universität aufsuchen, sollten Sie schauen, ob Sie gemeinsam mit Ihrem Studium Ihrer [Jamaat]-Verantwortung gerecht werden können oder nicht. Wenn Sie einer solchen Verantwortung nicht gerecht werden können, sollten Sie den Verantwortlichen innerhalb der [Jamaat] mitteilen, dass Sie derzeit, insbesondere während des Prüfungszeitraums, nicht Ihre volle Zeit geben können, weil Sie Prüfungen habe. Konzentrieren Sie sich dann zu einem solchen Zeitpunkt auf Ihr Studium. “

Hudhur-e AnwarABA sagte, dass man nach den Prüfungen, am Wochenende oder während der freien Zeit der Jamaat Zeit geben sollte anstatt sie zu verschwenden. Aber es ist falsch, wenn jemand die Ausrede benutzt, dass er wegen der Jamaat-Arbeit nicht lerne. Hudhur-e AnwarABA sagte, er solle dem Studium Vorrang geben und der Jamaat zu jeder freien Zeit dienen. Wenn das Studium jedoch abgeschlossen ist, sollte ein Waqif-e Nau an die Jamaat schreiben und sagen:

„Ich bin bereit, der Jamaat jetzt zu dienen.“

Hudhur-e AnwarABA sagte:

„Dann erfülle dein Waqf ohne Habsucht.

Hudhur-e AnwarABA betonte, dass ein Waqif-e Nau die Jamaat informieren und weitere Leitung von der Jamaat einholen solle, ob er nach Arbeit suchen solle oder die Jamaat ihn benötige, wenn er sein Studium abgeschlossen hat.

Hudhur-e AnwarABA sagte, dass die Waqifin-e Nau, die außerhalb der Jamaat arbeiten, mehr Zeit für den Dienst an der Jamaat geben sollten als andere Khuddam und Ahmadis. Sie sollten zum Beispiel mehr in der Khuddam-ul-Ahmadiyya etc. unterstützen.

Majid Ahmad Bhatti Sahib sagte, dass es für Absolventen derzeit schwierig sei, Arbeit zu finden und fragte Hudhur-e AnwarABA, ob es Gebete für das Finden eines Arbeitsplatzes gebe.

Hudhur-e AnwarABA antwortete darauf:

„Verrichten Sie Ihre fünf täglichen Gebete und beten Sie während Sie in der Sajda sind: ‚O Allah, erleichtere die Angelegenheiten für uns.‘ Außer diesem gibt es kein anderes Gebet. Das größte Gebet sind die fünf täglichen Gebete. Allah, der Allmächtige, sagt nicht, dass wir dieses und jenes Gebet verrichten sollen, und nur dann würde Er es annehmen. Allah, der Allmächtige, sagt, wir sollen die fünf täglichen Gebete verrichten, unsere Verpflichtungen erfüllen und unsere Gebete neben diesen verrichten. [Sobald dies erreicht ist], wird Er sie annehmen.“

Mashood Ahmad Sahib fragte, welche Opfer Waqifin-e Nau für die Jamaat bringen können und wie man sicherstellen könne, dass diese Opfer angenommen würden.

Hudhur-e AnwarABA fragte Mashood Sahib, was er studiere und ob er in Großbritannien geboren sei. Mashood Sahib sagte, er studiere Englische Literatur und wurde in Oxford, England, geboren. Hudhur-e AnwarABA beantwortete seine Frage mit den Worten:

„Jede gute Tat, die für Allah, den Allmächtigen, vollbracht wird, wird von Ihm angenommen. Alles, was Sie tun, um Allah, dem Allmächtigen, zu gefallen, um Allahs willen – Er wird es annehmen. Allah sagt sogar: ‚Wenn du deiner Frau ein Stück Essen in den Mund legst, um mein Wohlgefallen zu erlangen, dann wird auch das als dein Opfer betrachtet‘ und es wird Allah, dem Allmächtigen, gefallen. Allahs Barmherzigkeit ist in diesem Ausmaß.“

Hudhur-e AnwarABA sagte weiter:

„Was auch immer Sie tun, um die Liebe Allahs und um Allahs Willen zu erreichen, Allah wird es annehmen und es als Ihr Opfer für Ihn betrachten.“

Eine Frage zum öffentlichen Dienst wurde gestellt, nämlich was Hudhur-e AnwarABA meinte, als er sagte, Waqifin-e Nau sollten in den öffentlichen Dienst gehen.

Hudhur-e AnwarABA erklärte, es sei Sache der zentralen Abteilung Waqf-e-Nau gewesen, den Waqifin-e Nau zu erklären, wie der öffentliche Dienst zu verstehen ist. Laut Hudhur-e AnwarABA umfasst der öffentliche Dienst den Dienst von der Ebene des Gemeinderats bis zum Sekretariat des Premierministers – all diese Ämter fallen unter den öffentlichen Dienst.

Über die Vorteile des öffentlichen Dienstes sagte Hudhur-e AnwarABA:

„Ihr Kontakt zu Politikern wird erhöht und man ist mit der Politik des Landes vertraut. Infolgedessen kann man der Jamaat und den Ahmadis zugutekommen. Ein guter, talentierter Beamter wird dann auch als Berater gehalten. Dann kann er zum Wohle des Landes, mit absoluter Gerechtigkeit handelnd, seine Vorgesetzten angemessen beraten und ehrlich in der Öffentlichkeit arbeiten und Gerechtigkeit üben, wo immer ein Mangel vorliegt.“

„Deshalb habe ich gesagt, dass der öffentliche Dienst von der Ortsbeiratsebene beginnt und bis zur Ebene des Premierministers – der Sekretariatsebene – geht.“

Abgesehen davon sagte Hudhur-e AnwarABA, dass Waqifin-e Nau zwar zur Armee oder Polizei gehen können und dass es wichtig sei, mit Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten, erklärte jedoch, dass mit seinem Rat für Waqifin-e Nau in den öffentlichen Dienst zu gehen nicht die Armee oder Polizei usw. gemeint waren; es bedeutete vielmehr der Dienst an der Allgemeinheit, da der öffentliche Dienst und der Dienst an der Allgemeinheit dasselbe sind.

Hudhur-e AnwarABA erkundigte sich dann nach einigen demografischen Merkmalen der anwesenden Waqf-e-Nau-Studenten.

Hudhur-e AnwarABA fragte die Medizinstudenten darüber aus, worauf sie sich spezialisieren wollen, und sprach die Studenten des Ingenieurswesens an. Hudhur-e AnwarABA sagte, dass sie einige Jahre Erfahrung sammeln und dann an die Jamaat zurückschreiben sollen, um zu dienen.

Als Hudhur-e AnwarABA von einem Waqf-e-Nau-Studenten, Aqib Javed Rashid Sahib, hörte, dass er gerade im Bereich der Cybersicherheit promoviere, bemerkte er mit einem Lächeln an:

„Mascha-Allah, das ist sehr gut. In diesen Tagen sind in Pakistan die Cyber-Sicherheitsleute ständig hinter uns her.“

Hudhur-e AnwarABA sagte, wenn Ahmadis MTA in Pakistan sehen, werde sie von den Cyber-Sicherheitsleuten verfolgt; Wenn sie die Website alislam.org in irgendeiner Weise durchforsten oder nutzen, werden sie von den Cyber-Sicherheitsleuten sofort festgenommen.

Hudhur-e AnwarABA sagte:

„Wenn [Ahmadis] Allah oder Seinen ProphetenSAW erwähnen, werden sie in Pakistan sofort inhaftiert.“

Hudhur-e AnwarABA sprach mit einem Lächeln mit Aqib Javid Rashid Sahib und sagte:

„Wenn Sie promovieren, finden Sie ein Gegenmittel zu dem, was sie tun.“

Der Student antwortete mit den Worten:

„Ja, Hudhur; Inschallah.“

Hudhur-e AnwarABA fragte dann Aqib Javid Sahib mehr über seine Arbeit und Forschung aus. Während des Gespräches fragte Hudhur-e AnwarABA, wie hoch die Wahrscheinlichkeit sei, dass ein Virus auch nach einem Software-Update in ein Gerät eindringen könne.

Aqib Sahib antwortete, dass es derzeit sehr schwierig sei, einen Prozentsatz für diese Chance festzulegen, da immer Viren in Geräte eindringen können. Er sagte, die aktuelle Forschung zu diesem Thema sei seines Wissens gering und niemand könne die Möglichkeit von Malware und Viren nach Software-Updates wirklich vorhersagen.

Hudhur-e AnwarABA bemerkte liebevoll:

„Ein Ahmadi-Gelehrter sollte schwierige Probleme lösen – lösen Sie dieses. Recherchieren Sie hierüber und geben Sie mir dann Bescheid.“

Aqib Javaid Sahib antwortete, dass er dies definitiv tun würde, so Gott will.

Vor dem Abschluss der Sitzung stellte Daud Ahmad Khan Sahib Hudhur-e AnwarABA eine Frage. Als er aufstand, bat Hudhur-e AnwarABA ihn, sein Gesicht zu zeigen und sagte:

„Haben Sie alle schon einmal an den Klassen mit mir teilgenommen? Sie sind alle erwachsen geworden und haben jetzt schöne Bärte. Vielleicht kann ich Sie deshalb nicht alle erkennen. Und es ist auch lange her, oder? Seit einer [waqf-e-nau] Klasse […]. Ich konnte Sie auch nicht treffen [wegen der weit verbreiteten Pandemie]. Ich schaue auf Ihre Gesichter und Sie sind gewachsen, vielleicht haben einige sogar geheiratet. Wie auch immer, Sie sehen alle gut aus, Mascha‘allah, aber ich kann Ihre Gesichter nicht erkennen – vielleicht werde ich Sie erkennen, wenn ich mir einige Kindheitsbilder von Ihnen alle anschaue.“

Die Liebe und Zuneigung, die Hudhur-e AnwarABA für die Waqifin-e Nau hat, wird aus dieser Bemerkung deutlich. Seit ihrer Kindheit gibt Hudhur-e AnwarABA ihnen bei jedem Schritt ihrer Erziehung und Ausbildung Ratschläge. In der Tat benötigt diese Anmerkung von Hudhur-e AnwarABA keinen weiteren Kommentar, sondern nur Gebete.

Daud Ahmad Khan Sahib fragte, ob Waqf-e-Nau-Studenten, die Naturwissenschaften wie Physik, Chemie und Biologie studieren, Lehre oder Forschung betreiben sollten.

Hudhur-e AnwarABA antwortete:

„Wir brauchen Menschen in allen Bereichen. Ahmadi-Gelehrte sollten ebenfalls in die Forschung gehen, insbesondere diejenigen, die Physik studieren. Und diejenigen, die Biologie studieren, werden biomedizinische Wissenschaften betreiben und dann in die Forschung gehen können. Wenn ein Student der Biologie oder Chemie nicht in die Medizin kommt, kann er in die biomedizinischen Wissenschaften gehen. Ein Chemiestudent sollte auch in die Forschung gehen.“

„Und diejenigen, die nicht forschen können – nicht jeder kann forschen, da jeder seine eigene Art und sein Talent hat -, sollten als zweite Präferenz das Unterrichten wählen. Die erste Präferenz sollte Forschung und die zweite Lehre sein.“

„Von Waqifin-e Nau benötigen wir jedoch auch Lehrer in allen Bereichen. Aber nur einen gewissen Prozentsatz […].“

Hudhur-e AnwarABA sagte, gute Ahmadi-Lehrer könnten auch Schulen in Großbritannien helfen, da sie dadurch ihre hohe Moral zeigen und Wissen vermitteln könnten.

Über das Unterrichten als Beruf sagte Hudhur-e AnwarABA:

„Je mehr Ahmadi-Lehrer an Schulen unterrichten desto mehr werden die Kinder in diesen Schulen moralisch geschult – ob diese Kinder Christen, Buddhisten, Atheisten oder Ahmadis sind […], wo immer ein Ahmadi [Lehrer] ist, abgesehen von dem Unterrichtsfach, werden den Kindern auch tugendhafte Werte vermitteln. Deshalb ist das Unterrichten ein sehr guter Beruf. “

Damit ging das Treffen zu Ende und bevor Hudhur „Salam“ sagte, betete er:

„Möge Allah der Beschützer und Helfer aller sein.“

(Übersetzung des Berichts aus Al-Hakam online, 5. März 2021)