Geschichte
  1. Allah ist das Wesen, Das der Schöpfer der Erde und des Himmels ist und sie alleine und ohne Hilfe erschaffen hat. Er ist der Herrscher über die ganze Welt, der König, der Besitzer jedes Dings. Er hat Wissen über alles, sei es etwas Kleines oder etwas Großes. Allah ist der Einzige, der Unsterbliche. Er existiert schon immer und wird ewig existieren und es gibt niemanden, der Ihm ähnlich ist und Er ist auf niemands Hilfe angewiesen. Er hat weder einen Sohn, noch Frau, weder Vater, noch Bruder, noch braucht Er irgendwen. Weder wird Er müde noch muss Er sich ausruhen. Er wird nie krank und ist nie erschöpft. Er ist von niemandem abhängig; alles ist aber von Ihm abhängig. Er ist der Eigner aller guten Eigenschaften und hat keine Mängel. Der Eigenname Gottes ist Allah. Er besitzt viele andere Namen; diese Namen sind aber Attribute, d.h. jedes Attribut verkörpert irgendeine Eigenschaft Allahs. Beispiele: 1.Rabbul Alamien: Allah ist der Schöpfer des Universums; Er ist der Herr der Welten. Er ist es, Der Seine Geschöpfe weiterentwickelt und für ihren Fortschritt sorgt. 2.Ar-Rahman: Allah ist sehr gnädig. Er erweist uns Gnade, ohne dass wir Ihn darum bitten. Er erschuf für uns die Sonne, den Mond, das Wasser usw. 3.Ar-Rahiem: Er ist der Barmherzige. Er belohnt uns für unsere Bemühungen. Wenn ein Schüler sich bemüht und lernt, belohnt ihn Allah, indem der Schüler die Prüfung besteht. 4.Maliki Jaumid-dien: Allah ist der Meister des Gerichtstages. Er wird belohnen, die Gutes tun und bestrafen, die Böses tun. Wenn Er will, kann Er jemandem seine Sünden vergeben und jemanden höher belohnen, als er es verdient hat.  5.Al-Aliem: Allah ist der Allwissende. Er kennt jede Kleinigkeit, die im Himmel und auf Erden existiert, und Er weiß, was in den Herzen Seiner Geschöpfe ist. Gott hört und erhört unsere Gebete; wir können Ihn aber nicht mit unseren Augen sehen. Denn Er ist das Licht, das keinen Körper hat und aus keiner Materie besteht. Doch wir können Ihn durch Seine Zeichen und Sein Wirken sehen, wie wir den Wind zwar nicht sehen können, ihn aber spüren, wenn er weht.
  1. Name:        Hadhrat Muhammad ﷺ
  2. Vater:         Hadhrat Abdullah
  3. Mutter:      Hadhrat Amina
  4. Großvater: Hadhrat Abdul Muttalib
  1. Name:       Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as)
  2. Vater:        Hadhrat Mirza Ghulam Murtaza
  3. Mutter:     Hadhrat Charagh Bibi
  1. Hadhrat Abu Bakr Siddiq (ra)
  2. Hadhrat Umar (ra)
  3. Hadhrat Usman Ghani (ra)
  4. Hadhrat Ali (ra)
  1. Hadhrat Hakeem Maulvi Noor-ud-Din (ra)
  2. Hadhrat Mirza Bashir-ud-Din Mahmood Ahmad (ra)
  3. Hadhrat Mirza Nasir Ahmad (ra)
  4. Hadhrat Mirza Tahir Ahmad (ra)
  5. Hadhrat Mirza Masroor Ahmad ایدہ اللہ تعالیٰ بنصرہ العزیز

Hadhrat Masih Maud as

Hadhrat Masih-e-Maud (as)

Hadhrat Khalifatul Masih I

Hadhrat Khalifatul Masih I (ra)

Hadhrat Khalifatul Masih II

Hadhrat Khalifatul Masih II (ra)

Hadhrat Khalifatul Masih III

Hadhrat Khalifatul Masih III (rh)

Hadhrat Khalifatul Masih IV

Hadhrat Khalifatul Masih IV (rh)

Hadhrat Khalifatul Masih V

Hadhrat Khalifatul Masih V ایدہ اللہ تعالیٰ بنصرہ العزیز

  • Geburtsdatum: 12. Rabi-ul-Awwal, das Jahr Am-ul-Feel („Jahr des Elefanten“) 20.  April 571
  • Stamm: Banu Haschim
  • Amme: Hadhrat Haliema Sadia
  • Eine Zeitlang wurde er von einer freigelassenen Sklavin von Abu Lahab namens Thuwaibah erzogen.
  • Vier bis fünf Jahre lang wurde er von Hadhrat Haliema Sadia  aufgezogen.
  • Im Alter von sechs Jahren begleitete er seine Mutter Hadhrat Amina bei einer Reise nach Yathrab.
  • – Hadhrat Amina starb auf dem Rückweg, mit ihr war ihre Magd Umm-e-Aiman.
  • Umm-e-Aiman brachte den Heiligen Propheten ﷺ nach Mekka zurück und übergab ihn Abdul Muttalib.
  • Als der Heilige Prophet ﷺ acht Jahre alt war, starb auch Abdul Muttalib, sein Großvater, im Alter von 82 Jahren.
  • – Abdul Muttalib übergab den Heiligen Propheten ﷺ kurz vor seinem Tod seinem Sohn Hadhrat Abu Talib, also dem Onkel des Heiligen Propheten ﷺ.
  • Hadhrat Abu Talib unterstützte bis zu seinem Tode den Heiligen Propheten Muhammad ﷺ bei all seinen Schwierigkeiten.
  • Hadhrat Abu Talib war Geschäftsmann. Als der Heilige Prophet Muhammad ﷺ 12 Jahre alt war, nahm Hadhrat Abu Talib ihn zu einer Geschäftsreise nach Syrien mit. Dies war die erste Reise des Heiligen Propheten ﷺ. Bei Busra begegnete ihm ein Christ namens Bahirah, der in ihm einen zukünftigen Propheten erkannte. Hadhrat Abu Talib befolgte den Rat von Bahirah, nämlich dass er den Heiligen Propheten ﷺ zurück nach Mekka schicken solle.
  • Im jungen Alter fing er an, sich unter der Obhut seines Onkels als Händler zu betätigen.
  • Geschäftsreisen unternahm er nach Jemen, Syrien und weiteren Orten.
  • Er distanzierte sich immer von den dunklen Traditionen und Gebräuchen der herrschenden Zeit.
  • Er trat dem Bund des sog. Hilf-ul-Fudhul bei, dessen Aufgaben folgende waren:
  1. In der Zukunft keine Kriege und Streitereien führen,
  2. im Lande für Frieden sorgen,
  3. Reisende beschützen,
  4. den Armen helfen,
  5. Unterdrücker von Unterdrückung abhalten.
  • Hadhrat Muhammad ﷺ nahm Handelswaren einer reichen Frau namens Khadija nach Basra, um es dort zu verkaufen. Im Vergleich zu den anderen Händlern erzielte er einen hohen Gewinn. Auf der Rückreise lobte ihr Sklave Meisra den Heiligen Propheten ﷺ und sagte, dass es in Mekka keinen jungen Mann mit solchem Charakter gebe.
  • Beeindruckt davon äußerte die 40-jährige Hadhrat Khadija (ra)    den Wunsch, ihn zu heiraten. Nach Beratung mit seinem Onkel Hadhrat Abu Talib nahm der 25-jährige Heilige Prophet ﷺ den Heiratsantrag an. Hadhrat Khadija (ra)   hatte vier Söhne mit dem Heiligen Propheten ﷺ Qasim, Tayyab, Tahir und Abdullah ﷡, sowie vier Töchter: Zainab, Rukayya, Umme Kulthum und Fatima رضی اللہ عَنہُنَّ
  • Er löste den Konflikt der Stämme um den Hajr-e-Aswad (den Schwarzen Stein). Zu der Zeit war der Heilige Prophet ﷺ  35 Jahre alt.
  • Auf der Suche nach der Wahrheit zog sich der Heilige Prophet ﷺ oft in die Höhle Hira zurück, wo er Gott anbetete. Die Höhle von Hira war etwa vier Meter lang und eineinhalb Meter breit.
  • Er befand sich in der Höhle, als eines Tages ein Engel kam und sagte: „Lies!“. „Ich kann nicht lesen“, antwortete der Heilige Prophet ﷺ. Er fasste den Heiligen Propheten ﷺ und drückte ihn und sagte abermals „Lies!“. Die Antwort war die Gleiche. Beim dritten Mal drückte er ihn wieder und sagte „Lies!“. Der Heilige Prophet ﷺ rezitierte folgende Worte: „Lies im Namen deines Herrn Der erschuf, erschuf den Menschen aus einem Klumpen Blut.“ Dies war die erste Offenbarung.
  • Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as) der Verheißenen Messias und Mahdi wurde am Freitag den 13. Februar 1835 in Qadian geboren.
  • Er erhielt Privatunterricht im Heiligen Quran und in Persisch von Herrn Fadhal Ilahi Sahib. Grundkenntnisse der arabischen Sprache lernte er von Fadhal Ahmad Sahib. Arabische Grammatik brachte ihm Gul Ali Shah Sahib bei. Sein Vater lehrte ihn Medizin.
  • Von 1864 bis 1868 arbeitete Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as) in Sialkot.
  • 1865 wurde ihm die erste Offenbarung (Ilham) von Gott zuteil. Darin sagte Gott:   „Du wirst ein Alter von achtzig Jahren erlangen, etwas mehr oder etwas weniger, und du wirst so alt werden, dass du eine entfernte Generation sehen wirst.“ (Tadhkirah, Ausgabe 1969, Seite 7).
  • Ende 1875 oder Anfang 1876 fastete Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as) täglich acht oder neun Monate lang. In dieser Zeit empfing er eine Fülle von himmlischen Zeichen.
  • Im Juni 1876, als der Vater von Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as) starb, erhielt er die Offenbarung – Übersetzung: „Ist Allah nicht genug für Seinen Diener.“
  • Im März 1882 bekam er die erste Offenbarung über seine Berufung (Ma’muriat) durch Gott: „Sprich! Mir ward befohlen, und ich bin der erste unter den Gläubigen.“
  • Am 10. Juli 1885 geschah das sogenannte „Zeichen der roten Tinte“. Dieses Geschehnis ereignete sich am 27. Ramadhan und Hadhrat Maulwi Abdullah Sanori Sahib (ra) war der Augenzeuge.
  • Im Januar 1886 ging er nach Hoshiarpur, wo er sich für 40 Tage zum Gebet zurückzog. Am 20. Februar 1886 gab er nach einer Prophezeiung von Allah bekannt, dass er einen Sohn bekommen werde, der der Musleh Maud (Der Verheißene Reformer) sein werde.
  • Am 1. Dezember 1888 gab er bekannt, das Bai’at entgegenzunehmen. Am 12. Januar 1889 gab er die zehn Bedingungen für das Bai’at bekannt. Am 4. März 1889 reiste Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as) nach Ludhiana und Hoshiarpur und am 23. März 1889 nahm er das erste Bai’at im Haus von Hadhrat Sufi Ahmad Jan in Ludhiana entgegen. Mit dem ersten Bai’at wurde die Jamaat-e-Ahmadiyya begründet. Das Haus von Sufi Sahib wird „Dar-ul-Bai’at“ (Haus des Bai’ats) und der Tag „Yaum-ul-Bai’at“ genannt.
  1. Hadhrat Adam (as)
  2. Hadhrat Nuuh (as)
  3. Hadhrat Ibrahiem (as)
  4. Hadhrat Ismail (as)
  5. Hadhrat Ishaq (as)
  6. Hadhrat Luut (as)
  7. Hadhrat Yaqub (as)
  8. Hadhrat Yusuf (as)
  9. Hadhrat Musa (as)
  10. Hadhrat Daud (as)
  11. Hadhrat Haruun (as)
  12. Hadhrat Sulaiman (as)
  13. Hadhrat Ilyas (as)
  14. Hadhrat Ayub (as)
  15. Hadhrat Yunus (as)
  16. Hadhrat Uzair (as)
  17. Hadhrat Al-Yasa (as)
  18. Hadhrat Idries (as)
  19. Hadhrat Shuaib (as)
  20. Hadhrat Saleh (as)
  21. Hadhrat Huud (as)
  22. Hadhrat Yahya (as)
  23. Hadhrat Zakariah (as)
  24. Hadhrat Isa (as)
  25. Hadhrat Muhammad ﷺ

Und als dein Herr zu den Engeln sprach: „Ich will einen Statthalter auf Erden einsetzen“, sagten sie: „Willst Du denn dort solche Wesen haben, die darauf Unfrieden stiften und Blut vergießen? – und wir loben und preisen Dich und rühmen Deine Heiligkeit.“ Er antwortete: „Ich weiß, was ihr nicht wißt.“ * Und Er lehrte Adam alle Namen; dann stellte Er (die Benannten) vor die Engel hin und sprach: „Nennt Mir ihre Namen, wenn ihr im Recht seid.“ * Sie sprachen: „Heilig bist Du! Wir haben kein Wissen außer dem, was Du uns gelehrt hast; wahrlich, Du allein bist der Allwissende, der Allweise.“ * Er sprach: „O Adam, nenne ihnen ihre Namen“; und als er ihnen ihre Namen genannt hatte, sprach Er: „Habe Ich euch nicht gesagt: Ich weiß die Geheimnisse der Himmel und der Erde, und Ich weiß, was ihr offenbart und was ihr verhehlt“? * Und (gedenke der Zeit) da Wir zu den Engeln sprachen: „Verneigt euch vor Adam“, und sie alle verneigten sich; nur Iblis nicht. Er weigerte sich und war zu stolz, denn er war der Ungläubigen einer. (2:31-35)

Er sprach: „Was hinderte dich, dass du dich nicht unterwarfest, als Ich es dir gebot?“ Er sagte: „Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aber erschufst Du aus Lehm!“ * Er sprach; „Hinab mit dir von hier; es ziemt sich nicht für dich, hier hoffärtig zu sein. Hinaus denn; du bist wahrlich der Erniedrigten einer.“ * Er sprach: „Gewähre mir Aufschub bis zum Tage, wenn sie auferweckt werden.“ * Er sprach: „Dir sei Aufschub gewährt.“ * Er sprach: „Wohlan, da Du mich als verloren verurteilt hast, will ich ihnen gewisslich auflauern auf Deinem geraden Weg. * Dann will ich über sie kommen von vorne und von hinten, von ihrer Rechten und von ihrer Linken, und Du wirst die Mehrzahl von ihnen nicht dankbar finden.“ * Er sprach: „Hinweg mit dir, verachtet und verstoßen! Wahrlich, wer von ihnen dir folgt – Ich werde die Hölle füllen mit euch allesamt.“ * „O Adam, weile du und dein Weib in dem Garten und esset, wo immer ihr wollt, nur nähert euch nicht diesem Baume, sonst seid ihr Ungerechte.“ * Doch Satan flüsterte ihnen Böses ein, dass er ihnen kundtun möchte, was ihnen verborgen war von ihrer Scham. Er sprach: „Euer Herr hat euch diesen Baum nur deshalb verboten, damit ihr nicht Engel werdet oder Ewiglebende.“ * Und er schwor ihnen: „Gewiss, ich bin euch ein aufrichtiger Ratgeber.“ * So verführte er sie durch Trug. Und als sie von dem Baume kosteten, da ward ihre Scham ihnen offenbar und sie begannen, sich in die Blätter des Gartens zu hüllen. Und ihr Herr rief sie: „Habe Ich euch nicht diesen Baum verwehrt und euch gesagt: „Wahrlich, Satan ist euch ein offenkundiger Feind“?“ * Sie sprachen: „Unser Herr, wir haben wider uns selbst gesündigt; und wenn Du uns nicht verzeihst und Dich unser erbarmst, dann werden wir gewiss unter den Verlorenen sein.“ * Er sprach: „Hinab mit euch; die einen von euch sind den anderen Feind. Und es sei euch auf der Erde ein Aufenthaltsort und eine Versorgung auf Zeit.“ * Er sprach: „Dort sollt ihr leben, und dort sollt ihr sterben, und von dort sollt ihr hervorgebracht werden.“(7:13-26)

Dann empfing Adam von seinem Herrn gewisse Worte. So kehrte Er Sich gnädig zu ihm; wahrlich, Er ist der oft gnädig Sich Wendende, der Barmherzige. * Wir sprachen: „Gehet hinaus, ihr alle, von hier. Und wer, wenn zu euch Weisung von Mir kommt, dann Meiner Weisung folgt, auf die soll keine Furcht kommen, noch sollen sie trauern. * Die aber ungläubig sind und Unsere Zeichen leugnen, die sollen Bewohner des Feuers sein; darin müssen sie bleiben.“ (2:38-40)

Verkünde ihnen wahrheitsgemäß die Geschichte von den zwei Söhnen Adams, wie sie beide ein Opfer darbrachten, und es ward angenommen von dem einen von ihnen und ward nicht angenommen von dem andern. Da sprach dieser: „Wahrhaftig, ich schlage dich tot.“ Jener erwiderte: „Allah nimmt nur an von den Gottesfürchtigen. * Wenn du auch deine Hand nach mir ausstreckst, um mich zu erschlagen, so werde ich doch nicht meine Hand nach dir ausstrecken, um dich zu erschlagen. Ich fürchte Allah, den Herrn der Welten. * Ich will, dass du meine Sünde tragest zu der deinen und so unter den Bewohnern des Feuers seiest, und das ist der Lohn der Frevler.“ * Doch sein Sinn trieb ihn, seinen Bruder zu töten; also erschlug er ihn und ward der Verlorenen einer. * Da sandte Allah einen Raben, der auf dem Boden scharrte, dass Er ihm zeige, wie er den Leichnam seines Bruders verbergen könne. Er sprach: „Weh mir! Bin ich nicht einmal imstande, wie dieser Rabe zu sein und den Leichnam meines Bruders zu verbergen?“ Und da wurde er reuig.  (5:28-32)

Wir entsandten Noah zu seinem Volke (und er sprach): „Wahrlich, ich bin euch ein aufklärender Warner, * Dass ihr keinen anbetet außer Allah. Ich fürchte für euch die Strafe eines schmerzlichen Tags.“ * Die Häupter seines Volks, die nicht glaubten, sprachen: „Wir sehen in dir nur einen Menschen gleich uns, und wir sehen, dass dir keiner gefolgt ist als jene, die aller äußeren Erscheinung nach die Niedrigsten unter uns sind, noch sehen wir in euch irgendeinen Vorzug vor uns; nein, wir erachten euch für Lügner.“ * Er sprach: „O mein Volk, sagt an: wenn ich einen klaren Beweis von meinem Herrn habe, und Er hat mir von Sich eine Barmherzigkeit gewährt, die euch aber dunkel gemacht worden ist, sollen wir sie euch da aufzwingen, wo sie euch zuwider ist? * O mein Volk, ich verlange von euch kein Entgelt dafür. Mein Lohn ist allein bei Allah. Und ich werde gewiss nicht jene, die glauben, Verstoßen. Sie werden ihrem Herrn begegnen. Allein ich erachte euch für ein Volk, das unwissend handelt. * O mein Volk, wer würde mir wider Allah helfen, wenn ich sie verstöße? Wollt ihr denn nicht einsehen? * Und ich sage nicht zu euch: „Ich besitze die Schätze Allahs“, noch kenne ich das Verborgene, noch erkläre ich: „Ich bin ein Engel.“ Noch sage ich von denen die eure Augen verachten: „Allah wird ihnen niemals Gutes gewähren.“ Allah kennt, was in ihren Herzen ist, am besten; wahrlich, ich gehörte sonst zu den Ungerechten.“ * Sie sprachen: „O Noah, du hast schon mit uns gehadert und gar lange mit uns gehadert; so bring uns denn her, was du uns androhst, wenn du zu den Wahrhaften gehörst.“ * Er sprach: „Allah allein wird es euch bringen, wenn es Ihm gefällt, und nicht vermögt ihr (Gottes Plan) zu hindern. * Und mein Rat wird euch nichts frommen, wollte ich euch raten, wenn Allah euch vernichten will. Er ist euer Herr und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht werden.“ (11:26-35)

Trage ihnen die Geschichte von Noah vor, da er zu seinem Volke sprach: „O mein Volk, wenn mein Rang (bei Gott) und meine Ermahnung (an euch) durch die Zeichen Allahs euch ärgerlich sind – und in Allah setze ich mein Vertrauen -, so stellt nur all eure Anschläge ins Feld und eure Götter, und lasset euer Planen für euch nicht im Dunkel sein, sondern handelt wider mich und gebt mir keine Frist. (10:72)

Er sprach: „Mein Herr, ich habe mein Volk gerufen bei Nacht und bei Tag, * Doch mein Rufen hat nur ihre Abwendung verstärkt. * Sooft ich sie rief, dass Du ihnen vergeben möchtest, steckten sie ihre Finger in die Ohren und hüllten sich in ihre Gewänder und verharrten (im Frevel) und wurden allzu hochfahrend. * Dann rief ich sie offen auf. * Dann predigte ich ihnen öffentlich, und ich redete zu ihnen insgeheim, * Und ich sprach: „Suchet eures Herrn Verzeihung, denn Er ist allverzeihend. * Er wird Regen für euch herniedersenden in Fülle* Und wird euch mit Glücksgütern und Kindern stärken und wird euch Gärten bescheren und für euch Flüsse schaffen. * Was ist euch, dass ihr von Allah nicht Weisheit und Gesetztheit erwartet, * Da Er euch doch in verschiedenen Stufen und verschiedenen Formen erschaffen hat? * Habt ihr nicht gesehen, wie Allah sieben Himmel in vollkommenem Einklang geschaffen hat, * Und den Mond in sie gesetzt hat als ein Licht und die Sonne gemacht hat zu einer Lampe? * Und Allah hat euch aus der Erde wachsen lassen wie eine Pflanzung. * Dann wird Er euch wieder in sie zurückkehren lassen, und Er wird euch hervorbringen in (neuer) Geburt. * Und Allah hat die Erde für euch zu einem weit offenen Bette gemacht, * Auf dass ihr auf ihren breiten Straßen ziehen möget.“ * Noah sprach: „Mein Herr, sie haben mir nicht gehorcht und sind einem gefolgt, dessen Reichtum und Kinder nur seinen Verlust gemehrt haben. * Und sie haben einen schrecklichen Plan entworfen. * Und sie sprechen (zueinander): „Verlasset eure Götter auf keine Weise. Und verlasset weder Wadd noch Suwá noch Jagüth und Jaüq und Nasr.“ * Und sie haben viele verführt; drum mehren die Frevler in nichts als im Irrtum.“ * Ob ihrer Sünden wurden sie ertränkt und in ein Feuer gebracht. Und sie konnten keine Helfer für sich finden gegen Allah. * Und Noah sprach: „Mein Herr, laß im Lande (auch) nicht einen einzigen von den Ungläubigen; * Denn wenn Du sie lässest, so werden sie nur Deine Diener verführen und werden nur eine tief frevlerische (Nachkommenschaft) von hartnäckigen Ungläubigen zeugen. * Mein Herr, vergib mir und meinen Eltern und dem, der mein Haus gläubig betritt, und den gläubigen Männern und den gläubigen Frauen; und mehre die Frevler in nichts als in der Vernichtung.“ (71:06-29)

Und es ward Noah offenbart: „Keiner von deinem Volk wird glauben, außer jene, die bereits geglaubt haben: betrübe dich darum nicht über ihr Tun. * Und baue die Arche vor Unseren Augen und nach Unserer Offenbarung, sprich Mir aber nicht von den Frevlern; diese müssen ertrinken.“ * Und er baute die Arche; sooft die Häupter seines Volks an ihm vorübergingen, verspotteten sie ihn. Er sprach: „Verspottet ihr uns, so werden auch wir über euch spotten, gerade so, wie ihr spottet. * Dann werdet ihr erfahren, wer es ist, über den eine Strafe kommen wird, die ihn mit Schande bedeckt, und auf wen eine immerwährende Strafe fallen wird.“ * Bis dann, da Unser Befehl ergeht und die Fluten (der Erde) hervorbrechen. Da werden Wir sprechen: „Bringe in sie hinein je zwei von allen, ein Pärchen, und deine Familie mit Ausnahme derer, wider die das Wort bereits ergangen ist, und die Gläubigen.“ Allein nur wenige glaubten da (und lebten) mit ihm. * Und er sprach: „Steiget hinein! Im Namen Allahs ist ihre Ausfahrt und ihre Landung. Mein Herr ist wahrlich allverzeihend, barmherzig.“ * Sie fuhr einher mit ihnen über Wogen gleich Bergen und Noah rief zu seinem Sohn, der sich abseits hielt: „O mein Sohn, steig mit uns ein und bleibe nicht mit den Ungläubigen!“* Er antwortete: „Ich will mich sogleich auf einen Berg begeben, der mich vor dem Wasser schützen wird.“ Er sprach: „Keinen Schutz heute vor Allahs Befehl, es sei denn (für) jene, deren Er Sich erbarmt.“ Und die Woge brach herein zwischen die beiden, so war er unter denen, die ertranken. * Und es ward gesprochen: „O Erde, verschlinge dein Wasser, und o Himmel, höre auf (zu regnen)!“ Und das Wasser begann zu versiegen, und die Angelegenheit war entschieden. Und (die Arche) kam auf dem Al- Dschudi zur Rast. Und es ward gesprochen: Fort mit dem Volk der Frevler!“* Und Noah rief zu seinem Herrn und sprach: „Mein Herr, mein Sohn gehört zu meiner Familie, und Dein Versprechen ist doch wahr, und Du bist der gerechteste Richter.“ * Er sprach: „O Noah, er gehört nicht zu deiner Familie; er ist sündhaften Betragens. So frage Mich nicht nach dem, wovon du keine Kenntnis hast. Ich ermahne dich, damit du nicht der Toren einer werdest.“ * Er sprach: „Mein Herr, ich suche Deinen Schutz davor, dass ich Dich nach dem frage, wovon ich keine Kenntnis habe. Und wenn Du mir nicht verzeihst und Dich meiner erbarmst, so werde ich unter den Verlorenen sein.“ * Es ward gesprochen: „O Noah, reise mit Unserem Frieden! Und Segnungen über dich und über die Geschlechter, die bei dir sind! Und es werden (andere) Geschlechter sein, denen Wir Versorgung gewähren (auf eine Zeit), dann aber wird eine schmerzliche Strafe sie von Uns treffen.“(11:37-49)

Erzähle, was in diesem Buch über Abraham steht. Er war ein Mann der Wahrheit, ein Prophet.* Da er zu seinem Vater sprach: „O mein Vater, warum verehrst du das, was nicht hört und nicht sieht und dir in nichts nützen kann?* O mein Vater, zu mir ist in Wahrheit eine Erkenntnis gekommen, die nicht zu dir kam; so folge mir, ich will dich auf den rechten Pfad leiten.* O mein Vater, diene nicht Satan, denn Satan ist ein Empörer wider den Allerbarmer.* O mein Vater, siehe, ich fürchte, es möchte dich Strafe vom Allerbarmer treffen, und dann wirst du ein Freund Satans werden.“* Er antwortete: „Verlässest du meine Götter, o Abraham? Wenn du nicht aufhörst, so werde ich dich wahrlich steinigen. Verlasse mich auf lange Zeit.“* (Abraham) sprach: „Friede sei auf dir! Ich will von meinem Herrn Vergebung für dich erflehen: Er ist gnädig gegen mich.* Und ich werde mich fernhalten von euch und von dem, was ihr statt Allah anruft; und ich will zu meinem Herrn beten; ich werde im Gebet zu meinem Herrn bestimmt nicht enttäuscht.“ (19:42-49)

Dass Abraham für seinen Vater um Verzeihung bat, war nur wegen eines Versprechens, das er ihm gegeben hatte, doch als ihm klar wurde, dass jener ein Feind Allahs sei, sagte er sich von ihm los. Abraham war doch gewiss zärtlichen Herzens, sanftmütig. (9:114)

Da er zu seinem Herrn kam mit heilem Herzen;* Da er zu seinem Vater sprach und zu seinem Volke: „Was verehrt ihr da?* Ist es eine Lüge – Götter außer Allah -, was ihr begehrt?* Welchen Begriff habt ihr denn von dem Herrn der Welten?“* Dann warf er einen Blick zu den Sternen* Und sprach: „Ich werde jetzt krank.“ (37:85-90) Als nun die Nacht ihn überschattete, da erblickte er einen Stern. Er sprach: „Das ist mein Herr!“ Doch da er unterging, sprach er: „Ich liebe nicht die Untergehenden.“* Als er den Mond sah, sein Licht ausbreitend, da sprach er: „Das ist mein Herr!“ Doch da er unterging, sprach er: „Hätte nicht mein Herr mich recht geleitet, wäre ich gewiss unter den Verirrten gewesen.“* Als er die Sonne sah, ihr Licht ausbreitend, da sprach er: „Das ist mein Herr, das ist das Größte!“ Da sie aber unterging, sprach er: „O mein Volk, ich habe nichts zu tun mit dem, was ihr anbetet.* Siehe, ich habe mein Angesicht in Aufrichtigkeit zu Dem gewandt, Der die Himmel und die Erde schuf, und ich gehöre nicht zu den Götzendienern.“* Und sein Volk stritt mit ihm. Da sagte er: „Streitet ihr mit mir über Allah, da Er mich schon recht geleitet hat? Und ich fürchte nicht das, was ihr Ihm zur Seite stellt, sondern nur das, was mein Herr will. Mein Herr umfaßt alle Dinge mit Wissen. Wollt ihr denn nicht verstehen?* Und wie sollte ich das fürchten; was ihr anbetet, wenn ihr nicht fürchtet, Allah etwas zur Seite zu stellen, wozu Er euch keine Vollmacht niedersandte?“ Welche der beiden Parteien hat also größeres Anrecht auf Frieden, wenn ihr es wisset?* Die da glauben und ihren Glauben nicht mit Ungerechtigkeit vermengen – sie sind es, die Frieden haben sollen und die rechtgeleitet sind.* Das ist Unser Beweis, den Wir Abraham seinem Volk gegenüber gaben. Wir erheben in den Rängen, wen Wir wollen. Siehe, dein Herr ist allweise, allwissend. (6:77-84)

Und trage ihnen die Geschichte Abrahams vor,* Da er zu seinem Vater und seinem Volke sprach: „Was betet ihr an?“* Sie sprachen: „Wir beten Götzen an, und wir sind ihnen stets zugetan.“* Er sprach: „Hören sie euch, wenn ihr (sie) anrufet?* Oder nützen sie oder schaden sie euch?“* Sie sprachen: „Nein, aber wir fanden unsere Väter bei dem gleichen Tun.“* Er sprach: „Seht ihr denn nicht, was ihr da angebetet habt,* Ihr und eure Vorväter?* Sie sind mir feind; nicht so der Herr der Welten,* Der mich erschaffen hat, und Er ist es, Der mich richtig führt,* Und Der mir Speise und Trank gibt.* Und wenn ich krank bin, ist Er es, Der mich heilt,* Und Der mich sterben lassen wird und mich dann wieder zum Leben zurückbringt,* Und Der, ich hoffe, mir meine Fehler verzeihen wird am Tage des Gerichts.* Mein Herr, schenke mir Weisheit und füge mich zu den Rechtschaffenen;* Und gib mir einen bleibenden Ruf bei den künftigen Geschlechtern.* Und mache mich zu einem der Erben des Gartens der Glückseligkeit; (26:76-86) Sie sprachen: „Bringst du uns die Wahrheit, oder gehörst du zu denen, die Scherz treiben?“* Er antwortete: „Nein, euer Herr ist der Herr der Himmel und der Erde, Der sie erschuf; und ich bin einer der davon Zeugenden.* Und, bei Allah, ich will gewisslich gegen eure Götzen verfahren, nachdem ihr kehrend weggegangen seid.“ (21:56-58)

Da kehrten sie ihm den Rücken (und) gingen fort. * Nun wandte er sich heimlich an ihre Götter und sprach: „Wollt ihr nicht essen?* Was ist euch, dass ihr nicht redet?“* Dann begann er sie plötzlich mit der Rechten zu schlagen. (37:91-94)

So schlug er sie in Stücke, (alle) außer ihrem Obersten, damit sie sich an ihn wenden könnten.* Sie sprachen: „Wer hat unseren Göttern dies angetan? Er muß fürwahr ein Frevler sein.“* Sie sprachen: „Wir hörten einen Jüngling von ihnen reden; Abraham heißt er.“* Sie sprachen: „So bringt ihn vor die Augen des Volkes, damit sie urteilen.“* Sie sprachen: „Bist du es, der unseren Göttern dies angetan hat, o Abraham?“* Er antwortete: „Irgendjemand hat es getan. Ihr Oberster ist hier. Fragt sie doch, wenn sie reden können.“* Da wandten sie sich zueinander und sprachen: „Ihr selber seid wahrhaftig im Unrecht.“* Und ihre Köpfe mußten sie hängen lassen in bitterer Scham: „Du weißt recht wohl, dass diese nicht reden.“* Er sprach: „Verehrt ihr denn statt Allah das, was euch nicht den geringsten Nutzen bringen noch euch schaden kann?* Pfui über euch und über das, was ihr statt Allah anbetet! Wollt ihr denn nicht begreifen?“* Sie sprachen: „Verbrennt ihn und helft euren Göttern, wenn ihr etwas tun wollt.“* Wir sprachen: „O Feuer, sei kühl und ohne Harm für Abraham!“* Und sie strebten, ihm Böses zu tun, allein Wir machten sie zu den größten Verlierern.* Und Wir retteten ihn und Lot nach dem Land, das Wir für die Welten gesegnet hatten. (21:59-72)

Hast du nicht von dem gehört, der mit Abraham über seinen Herrn stritt, weil Allah ihm das Königreich verliehen hatte? Als Abraham sprach: „Mein Herr ist der, Der Leben gibt und tötet“, sagte er: „Ich gebe Leben und töte.“ Abraham sprach: „Wohlan, Allah bringt die Sonne von Osten; bringe du sie von Westen.“ Da war der Ungläubige bestürzt. Und Allah weist den Ungerechten nicht den Weg. (2:259)

Und (denke daran) wie Abraham sprach: „Mein Herr, zeige mir, wie Du die Toten lebendig machst.“ Er sprach: „Hast du denn nicht geglaubt?“ Er sagte: „Ja, doch, aber um mein Herz zu beruhigen.“ Er antwortete: „So nimm vier Vögel und mache sie dir anhänglich. Alsdann setze jeden besonders auf einen Berg; dann rufe sie, sie werden eilends zu dir kommen. Und wisse, dass Allah allmächtig, allweise ist.“ * (2:261)

Und er sprach: „Siehe, ich gehe zu meinem Herrn, Der mich richtig führen wird.*  Mein Herr, gewähre mir einen rechtschaffenen (Sohn).“*  Dann gaben Wir ihm die frohe Kunde von einem sanftmütigen Sohn.*  Als er alt genug war, um mit ihm zu arbeiten, sprach (Abraham): „O mein lieber Sohn, ich habe im Traum gesehen, dass ich dich schlachte. Nun schau, was meinst du dazu?“ Er antwortete: „O mein Vater, tu, wie dir befohlen; du sollst mich, so Allah will, standhaft finden.“* Als sie sich beide (Gott) ergeben hatten und er ihn mit der Stirn gegen den Boden hingelegt hatte,*  Da riefen Wir ihm zu: „O Abraham,* Erfüllt hast du bereits das Traumgesicht.“ Also lohnen Wir denen, die Gutes tun.* Das war in der Tat eine offenbare Prüfung. * Und Wir lösten ihn aus durch ein großes Opfer.* Und Wir bewahrten seinen Namen unter den künftigen Geschlechtern.* Friede sei auf Abraham!* (37:100 – 114)

Es kamen Unsere Gesandten zu Abraham mit froher Botschaft. Sie sprachen: „Friede!“ Er antwortete: „Friede!“, und er säumte nicht, ein gebratenes Kalb zu bringen.* Doch als er sah, dass ihre Hände sich nicht danach ausstreckten, fand er sie befremdend und empfand Furcht vor ihnen. Sie sprachen: „Fürchte dich nicht, denn siehe, wir sind zum Volke Lots entsandt.“* Und sein Weib stand (daneben); auch sie war von Furcht erfüllt, woraufhin Wir ihr die frohe Botschaft von Isaak, und nach Isaak von Jakob verkündeten.* Sie sprach: „Ach, weh mir! Soll ich ein Kind gebären, wo ich eine alte Frau bin, und dieser mein Ehegemahl ist ein Greis? Das ist fürwahr ein seltsames Ding.“* Da sprachen jene: „Wunderst du dich über den Ratschluß Allahs? Allahs Gnade und Seine Segnungen sind über euch, o Bewohner des Hauses. Wahrlich, Er ist preiswürdig, ruhmvoll „* (11:70-74)

Und (denket daran) als sein Herr Abraham auf die Probe stellte durch gewisse Gebote, die er erfüllte, da sprach Er: „Ich will dich zu einem Führer für die Menschen machen.“ (Abraham) fragte: „Und aus meiner Nachkommenschaft?“ Er sprach: „Mein Bund erstreckt sich nicht auf die Ungerechten.“* Und (gedenket der Zeit) da Wir das Haus zu einem Versammlungsort für die Menschheit machten und zu einer Sicherheit: „Nehmet die Stätte Abrahams als Bethaus an.“ Und Wir geboten Abraham und Ismael: „Reinigt Mein Haus für die, die (es) umwandeln, und die in Andacht verweilen und die sich beugen und niederfallen (im Gebet).“* Und (denket daran) als Abraham sprach: „Mein Herr, mache dies zu einer Stadt des Friedens und versorge mit Früchten die unter ihren Bewohnern, die an Allah und den Jüngsten Tag glauben“, da sprach Er: „Und auch dem, der nicht glaubt, will Ich einstweilen Wohltaten erweisen; dann will Ich ihn in die Pein des Feuers treiben, und das ist eine üble Bestimmung.“ (2:125-127)

Und (gedenke der Zeit) wie Abraham sprach: „Mein Herr, mache diese Stadt zu einer Stätte des Friedens und bewahre mich und meine Kinder davor, die Götzen anzubeten.* Mein Herr, sie haben viele von den Menschen irregeleitet. Wer mir nun folgt, der gehört sicher zu mir; und wer mir nicht gehorcht – siehe, Du bist allverzeihend, barmherzig.* Unser Herr, ich habe einen Teil meiner Nachkommenschaft in einem unfruchtbaren Tal nahe bei Deinem Heiligen Haus angesiedelt, o unser Herr, auf dass sie das Gebet verrichten mögen. So mache die Herzen der Menschen ihnen zugeneigt und versorge sie mit Früchten, damit sie dankbar seien.* Unser Herr, Du weißt, was wir verhehlen und was wir kundtun. Und nichts ist verborgen vor Allah, ob auf Erden oder im Himmel.* Aller Preis gehört Allah, Der mir, ungeachtet (meines) Alters, Ismael und Isaak geschenkt hat. Wahrlich, mein Herr ist der Erhörer des Gebets.* Mein Herr, mache, dass ich und meine Kinder das Gebet verrichten. Unser Herr! nimm mein Gebet an.* Unser Herr, vergib mir und meinen Eltern und den Gläubigen am Tage, an dem die Abrechnung stattfinden wird.“ (14:36-42)

Und (gedenket der Zeit) da Abraham und Ismael die Grundmauern des Hauses errichteten (indem sie beteten): „Unser Herr, nimm (dies) an von uns; denn Du bist der Allhörende, der Allwissende.* Unser Herr, mache uns beide Dir ergeben und (mache) aus unserer Nachkommenschaft eine Schar, die Dir ergeben sei. Und weise uns unsere Wege der Verehrung, und kehre Dich gnädig zu uns; denn Du bist der oft gnädig Sich Wendende, der Barmherzige.* Unser Herr, erwecke unter ihnen einen Gesandten aus ihrer Mitte, der ihnen Deine Zeichen verkünde und sie das Buch und die Weisheit lehre und sie reinige; gewiss, Du bist der Allmächtige, der Allweise.“* Und wer wird sich abwenden von dem Glauben Abrahams, es sei denn einer, der sich betört? Ihn erwählten Wir in dieser Welt, und im Jenseits wird er gewiss unter den Rechtschaffenen sein.* Als sein Herr zu ihm sprach: „Ergib dich“, da sagte er: „Ich habe mich ergeben dem Herrn der Welten.“* Und ebenso beschwor Abraham – und Jakob – seine Söhne: „O meine Söhne, in Wahrheit hat Allah (diesen) Glauben für euch erwählt; sterbet also nicht, außer ihr seid Gottergebene.“ (2:128-133)

Das Volk des Lot verwarf die Gesandten,* Da ihr Bruder Lot zu ihnen sprach: „Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein?* In Wahrheit, ich bin euch ein Gesandter, treu der Sendung.* So fürchtet Allah und gehorchet mir.* Und ich verlange von euch keinen Lohn dafür. Mein Lohn ist allein beim Herrn der Welten.* Naht ihr, unter allen Geschöpfen, Männern,* Und lasset eure Frauen, die euer Herr für euch geschaffen hat? Nein, ihr seid ein Volk, das die Schranken überschreitet.“* Sie sprachen: „Wenn du nicht ablässest, o Lot, so wirst du gewiss der Verbannten einer sein.“* Er sprach: „Ich verabscheue euer Treiben.* Mein Herr, rette mich und die Meinen vor dem, was sie tun.“ (26:161-170) Als die Boten zu den Anhängern des Lot kamen,* Da sprach er: „Fürwahr, ihr seid fremde Leute.“* Sie sprachen: „Nein, aber wir sind zu dir gekommen mit dem, woran sie zweifelten.* Und wir sind zu dir gekommen mit der Wahrheit, und gewiss, wir sind wahrhaftig.* So mache dich fort mit deinen Angehörigen im (späteren) Teil der Nacht und ziehe hinter ihnen her. Und keiner von euch soll sich umwenden, sondern gehet, wohin euch geboten wird.“* Und Wir verkündeten ihm diesen Ratschluß, dass die Wurzel jener abgeschnitten werden sollte am Morgen.*Und das Volk der Stadt kam frohlockend.* Er sprach: „Das sind meine Gäste, so tut mir nicht Schande an.* Und fürchtet Allah und stürzet mich nicht in Schmach.“* Sie sprachen: „Haben wir dir nicht verboten, Leute aller Art (aufzunehmen)?“* Er sprach: „Hier sind meine Töchter, wenn ihr etwas tun müßt.“* Bei deinem Leben, (auch) diese in ihrer Trunkenheit wandern blindlings irre.* Da erfaßte die Strafe sie bei Sonnenaufgang.* Und Wir kehrten das Oberste zuunterst, und Wir ließen auf sie Backsteine niederregnen.* Fürwahr, hierin sind Zeichen für die Einsichtigen.* Und es liegt an einer Straße, die besteht. (15:62-78)  So erretteten Wir ihn und die Seinen allesamt,* Bis auf ein altes Weib unter denen, die zurückblieben.* Dann vernichteten Wir die andern.* Und Wir ließen einen Regen auf sie niederregnen; und schlimm war der Regen den Gewarnten,* Hierin ist wahrlich ein Zeichen, jedoch die meisten von ihnen glauben nicht. ( 26:171-175)

(Gedenke der Zeit) da Joseph zu seinem Vater sprach: „O mein Vater, ich sah elf Sterne und die Sonne und den Mond, ich sah sie vor mir sich neigen.“* Er sprach: „Du, mein Söhnchen, erzähle dein Traumgesicht nicht deinen Brüdern, sie möchten sonst einen Allschlag gegen dich ersinnen; denn Satan ist dem Menschen ein offenkundiger Feind.* Also wird dein Herr dich erwählen und dich die Deutung der Träume lehren und Seine Huld an dir vollenden und an dem Geschlecht Jakobs, so wie Er sie zuvor an zweien deiner Vorväter vollendete, an Abraham und Isaak. Wahrlich, dein Herr ist allwissend, allweise.“* Gewiss, in Joseph und seinen Brüdern sind Zeichen für die Suchenden.* Da sie sprachen: „Wahrlich, Joseph und sein Bruder sind unserem Vater lieber als wir, ob gleich wir  eine stattliche Schar sind. Unser Vater ist gewiss in offenkundigem Irrtum.* Tötet Joseph oder treibt ihn aus in ein (fernes) Land; eures Vaters Aufmerksamkeit wird ausschließlich euer sein, und ihr könnt sodann rechtschaffene Leute werden.“* Einer unter ihnen sprach: „Tötet Joseph nicht; wenn ihr aber etwas tun müßt, so werfet ihn in die Tiefe eines Brunnens; jemand von der Karawane der Reisenden wird ihn dann schon herausziehen.“* Sie sprachen: „O unser Vater, warum traust du uns wegen Josephs nicht, obwohl wir es wahrhaftig gut mit ihm meinen?* Schicke ihn morgen mit uns, dass er sich vergnüge und spiele, und wir wollen sicher über ihn wachen.“* Er sprach: „Es betrübt mich, dass ihr ihn mit fortnehmen wollt, und ich fürchte, der Wolf möchte ihn fressen, während ihr nicht auf ihn achtgebt.“* Sie sprachen: „Wenn ihn der Wolf frißt, ob wir gleich eine stattliche Schar sind, dann wahrlich werden wir die Verlierenden sein.“* Da sie ihn also mit sich fortnahmen und sich einigten, ihn in die Tiefe eines Brunnens zu werfen, sandten Wir ihm die Offenbarung: „Du wirst ihnen diese ihre Tat dereinst sicherlich verkünden, und sie werden es nicht wissen.“* Und des Abends kamen sie weinend zu ihrem Vater.* Sie sprachen: „O unser Vater, wir liefen miteinander um die Wette und ließen Joseph bei unseren Sachen zurück, und da hat ihn der Wolf gefressen; du wirst uns doch nicht glauben, auch wenn wir die Wahrheit reden.“* Sie hatten falsches Blut auf sein Hemd gebracht. Er sprach: „Nein; eure Seelen haben euch etwas vorgespiegelt. So (obliegt mir nun) geziemende Geduld. Und Allah ist um Hilfe anzurufen wider das, was ihr erzählt.“* Es kam eine Karawane von Reisenden, und sie schickten ihren Wasserschöpfer aus. Er ließ seinen Eimer hinab. „O Glücksbotschaft!“, sagte er. „Hier ist ein Jüngling!“ Und sie verbargen ihn wie einen Ballen Ware, und Allah wußte wohl, was sie taten.* Sie verkauften ihn für einen winzigen Preis, für ein paar Dirhem, und darin waren sie enthaltsam.* Der Mann aus Ägypten, der ihn gekauft hatte, sprach zu seiner Frau: „Mache seinen Aufenthalt ehrenvoll. Vielleicht kann er uns einmal nützlich werden, oder wir nehmen ihn als Sohn an.“ Also setzten Wir Joseph im Land fest, damit Wir ihn (auch) die Deutung der Träume lehren möchten. Und Allah hat Macht über Seinen Ratschluß, allein die meisten Meschen wissen es nicht.* Als er seine Vollkraft erlangte, verliehen Wir ihm Weisheit und Wissen. Also belohnen Wir die Gutes Tuenden.* Und sie, in deren Hause er war, suchte ihn zu verführen gegen seinen Willen. Sie verriegelte die Türen und sprach: „Nun komm!“ Er sprach: „Ich suche Zuflucht bei Allah. Er ist mein Herr. Er hat meinen Aufenthalt ehrenvoll gemacht. Wahrlich, die Frevler können nicht Erfolg haben.“* Und sicher begehrte sie ihn, auch er hätte sie begehrt, wenn er nicht ein deutliches Zeichen von seinem Herrn gesehen hätte. Das geschah, auf dass Wir Schlechtigkeit und Unsittlichkeit von ihm abwendeten. Fürwahr, er war einer Unserer auserwählten Diener.* Sie liefen beide zur Tür, und sie zerriß sein Hemd von hinten, und sie trafen auf ihren Herrn an der Tür. Sie sprach: „Was soll eines Lohn sein, der gegen dein Weib Böses plante, wenn nicht Kerker oder eine schmerzliche Strafe?“* Er sprach: „Sie war es, die mich zu verführen suchte gegen meinen Willen.“ Und ein Zeuge aus ihrem Haushalt bezeugte: „Wenn sein Hemd vorne zerrissen ist, dann hat sie die Wahrheit gesprochen und er ist der Lügner einer.* Ist sein Hemd jedoch hinten zerrissen, dann hat sie gelogen und er ist der Wahrhaftigen einer.“* Als er nun sah, dass sein Hemd hinten zerrissen war, da sprach er: „Fürwahr, das ist eine eurer Weiberlisten. Eure List ist wahrlich groß.* O Joseph, wende dich ab von dieser Sache, und du [o Frau], bitte um Vergebung für deine Sünde. Denn gewiss, du gehörst zu den Schuldigen.“* Und Frauen in der Stadt sprachen: „Die Frau des Aziz sucht ihren jungen Sklaven zu verführen gegen seinen Willen. Er hat sie zur Liebe entflammt. Wahrlich, wir sehen sie in offenbarem Irrtum.“* Als sie von ihrer Boshaftigkeit hörte, da sandte sie nach ihnen und bereitete ein Gastmahl für sie und gab einer jeden von ihnen ein Messer und sprach (zu Joseph): „Komm heraus zu ihnen!“ Als sie ihn sahen, staunten sie ihn an und schnitten sich in die Hände und sprachen: „Preis sei Allah! Das ist kein Menschenwesen, das ist ein erhabener Engel.“* Sie sprach: „Und dieser ist’s, um dessentwillen ihr mich getadelt habt. Ich habe allerdings versucht, ihn zu verführen gegen seinen Willen, doch er bewährte sich. Wenn er nun nicht tut, was ich ihn heiße, so soll er fürwahr ins Gefängnis geworfen werden und der Gedemütigten einer sein.“* Er sprach: „O mein Herr, mir ist Gefängnis lieber als das, wozu sie mich einladen; und wenn Du nicht ihre List von mir abwendest, so könnte ich mich ihnen zuneigen und der Törichten einer sein.“* Also erhörte ihn sein Herr und wendete ihre List von ihm ab. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allwissende.* Hierauf schien es ihnen passend, nachdem sie die Zeichen (seiner Unschuld) gesehen, dass sie (um ihren Ruf zu wahren) ihn auf eine Zeitlang einkerkerten.* Es kamen mit ihm zwei Jünglinge ins Gefängnis. Der eine von ihnen sprach: „Ich sehe mich Wein auspressen.“ Und der andere sprach: „Ich sehe mich auf meinem Kopfe Brot tragen, von dem die Vögel fressen. Verkünde uns die Deutung hiervon, denn wir sehen, dass du der Rechtschaffenen einer bist.“* Er antwortete: „Ich werde euch die Deutung hiervon verkünden, noch ehe das Essen, mit dem ihr versorgt werdet, zu euch kommt, noch bevor es zu euch kommt. Dies auf Grund dessen, was mich mein Herr gelehrt hat. Verlassen habe ich die Religion jener Leute, die nicht an Allah glauben und Leugner des Jenseits sind.* Und ich folge der Religion meiner Väter Abraham und Isaak und Jakob. Uns geziemt es nicht, Allah irgendetwas zur Seite zu stellen. Dies ist etwas von Allahs Huld gegen uns und gegen die Menschheit, jedoch die meisten Menschen sind undankbar.* O meine beiden Kerkergenossen, sind verschiedene Herren besser oder Allah, der Eine, der Allmächtige?* Statt Ihn verehrt ihr nichts anderes als Namen, die ihr selbst genannt habt, ihr und eure Väter; Allah hat dazu keine Ermächtigung herabgesandt. Die Entscheidung ist einzig bei Allah. Er hat geboten, dass ihr Ihn allein verehret. Das ist der beständige Glaube, jedoch die meisten Menschen wissen es nicht.* O meine beiden Kerkergenossen, was den einen von euch anlangt, so wird er seinem Herrn Wein kredenzen; und was den andern anlangt, so wird er gekreuzigt werden, so dass die Vögel von seinem Kopfe fressen. Beschlossen ist die Sache, über die ihr um Auskunft fragtet.“* Er sagte zu dem von den beiden, von dem er glaubte, er würde entkommen: „Erwähne meiner bei deinem Herrn.“ Doch Satan ließ ihn vergessen, es bei seinem Herrn zu erwähnen. so blieb er einige Jahre im Gefängnis.* Und der König sprach: „Ich sehe sieben fette Kühe, und es fressen sie sieben magere; und sieben grüne Ähren und (sieben) andere dürre. O ihr Häupter, erkläret mir die Bedeutung meines Traums, wenn ihr einen Traum auszulegen versteht.“* Sie antworteten: „Wirre Träume! und wir kennen die Deutung der Träume nicht.“* Und derjenige von den beiden, der entkommen war und der sich erinnerte nach geraumer Zeit, sprach: „Ich will euch die Deutung davon wissen lassen, darum sendet mich.“* „Joseph! O du Wahrhaftiger, erkläre uns die Bedeutung von sieben fetten Kühen, die von sieben magern gefressen werden, und von sieben grünen Ähren und (sieben) andern dürren, auf dass ich zurückkehre zu den Leuten, damit sie es erfahren.“* Er sprach: „Ihr werdet säen sieben Jahre lang, hart arbeitend und ohne Unterlaß, und was ihr erntet, lasset es in seinen Ähren, bis auf weniges, von dem ihr esset.* Nach diesem werden dann sieben schwere Jahre kommen, die alles aufzehren werden, was ihr an Vorrat für sie aufgespeichert hattet, bis auf weniges, das ihr bewahren mögt.* Dann wird nach diesem ein Jahr kommen, in welchem die Menschen Erleichterung finden und in welchem sie Geschenke geben werden.“* Der König sprach: „Bringt ihn mir.“ Doch als der Bote zu ihm kam, sprach er: „Kehre zurück zu deinem Herrn und frage ihn, wie es den Frauen ergeht, die sich in die Hände schnitten, denn mein Herr kennt ihren Anschlag recht wohl.“* Er sprach: „Wie stand es um euch, als ihr Joseph zu verführen suchtet gegen seinen Willen?“ Sie sprachen: „Er hütete sich um Allahs willen. Wir haben nichts Böses über ihn erfahren.“ Da sprach die Frau des Aziz: „Nun ist die Wahrheit ans Licht gekommen. Ich versuchte ihn zu verführen gegen seinen Willen, und er gehört sicherlich zu den Wahrhaftigen.* Dies, damit er (der Aziz) erfahre, dass ich nicht treulos gegen ihn war in (seiner) Abwesenheit und dass Allah den Anschlag der Treulosen nicht gelingen läßt.* Und ich erachte mich selbst nicht frei von Schwäche; denn die Seele gebietet oft Böses, die allein ausgenommen, deren mein Herr Sich erbarmt. Fürwahr, mein Herr ist allverzeihend, barmherzig.“* Und der König sprach: „Bringt ihn mir, ich will ihn für mich wählen.“ Als er mit ihm geredet hatte, sprach er: „Du bist von heute an bei uns in Amt (und) Vertrauen.“* Er sprach: „Setze mich über die Schatzkammern des Landes, denn ich bin ein Hüter, ein wohlerfahrener.“* Also setzten Wir Joseph im Land fest. Er weilte darin, wo immer es ihm gefiel. Wir gewähren Unsere Gnade, wem Wir wollen, und Wir lassen den Lohn der Rechtschaffenen nicht verloren gehen.* Der Lohn des Jenseits aber ist besser für jene, die glauben und Gott fürchten.* Es kamen die Brüder Josephs und traten zu ihm ein; er erkannte sie, sie aber erkannten ihn nicht.* Als er sie mit ihrem Bedarf ausgerüstet hatte, da sprach er: „Bringt mir euren Bruder von eures Vaters Seite. Seht ihr nicht, dass ich volles Maß (an Korn) gebe und dass ich der beste Gastgeber bin?* Doch wenn ihr ihn mir nicht bringt, dann sollt ihr kein Maß von mir haben, noch sollt ihr mir nahe kommen.“* Sie antworteten: „Wir wollen versuchen, ihn von seinem Vater zu trennen; und das tun wir bestimmt.“* Und er sprach zu seinen Dienern: „Stecket ihr Geld (auch) in ihre Satteltaschen, so dass sie es erkennen mögen, wenn sie zu ihren Angehörigen zurückgekehrt sind; vielleicht kommen sie wieder.“* Als sie zu ihrem Vater zurückgekehrt waren, sprachen sie: „O unser Vater, ein (weiteres) Maß (an Korn) ist uns verweigert worden, so schicke unseren Bruder mit uns, dass wir Maß erhalten, und wir wollen ihn hüten.“* Er sprach: „Ich kann ihn euch nicht andere anvertrauen, als ich euch seinen Bruder zuvor anvertraut habe. Doch Allah ist der beste Beschützer, und Er ist der barmherzigste Erbarmer.“* Als sie ihre Habe öffneten, da fanden sie ihr Geld ihnen zurückgegeben. Sie sprachen: „O unser Vater, was können wir mehr wünschen? Dies unser Geld ist uns zurückgegeben. Wir werden Vorrat für unsere Familie heimbringen und unseren Bruder behüten, und überdies werden wir das Maß einer Kamellast haben. Das ist ein leichterhältliches Maß.“* Er sprach: „Ich werde ihn nicht mit euch senden, ehe ihr mir nicht ein feierliches Versprechen im Namen Allahs gebt, dass ihr ihn mir sicher wiederbringt, es sei denn, ihr werdet alle umringt.“ Als sie ihm ihr feierliches Versprechen gegeben hatten, sprach er: „Allah wacht über das, was wir sprechen.“* Und er sprach: „O meine Söhne, ziehet nicht ein durch ein einziges Tor, sondern ziehet ein durch verschiedene Tore; ich kann euch nichts nützen gegen Allah. Die Entscheidung ruht bei Allah allein. Auf Ihn vertraue ich, und auf Ihn vertrauen sollen die Vertrauenden.“* Als sie auf die Art eingezogen waren, wie ihr Vater es ihnen geboten hatte, konnte er ihnen nichts nützen gegen Allah, außer dass ein Verlangen in Jakobs Seele war, das er (so) befriedigte; und er besaß gewiss großes Wissen, weil Wir ihn belehrt hatten, allein die meisten Menschen wissen es nicht.* Als sie vor Joseph traten, nahm er seinen Bruder zu sich. Er sprach: „Ich bin dein Bruder; so betrübe dich nicht ob dessen, was sie getan haben.“* Als er sie mit ihrem Bedarf versehen hatte, steckte er den Trinkbecher in seines Bruders Satteltasche. Dann rief ein Ausrufer: „O ihr (Leute von der) Karawane, ihr seid wahrhaftig Diebe.“* Sie sprachen, indem sie sich zu ihnen wandten: „Was ist es, das ihr vermisset?“* Jene antworteten: „Wir vermissen den Maßbecher des Königs, und wer ihn wieder bringt, der soll eine Kamellast erhalten, und ich bin Bürge dafür.“* Sie erwiderten: „Bei Allah, ihr wisset doch, dass wir nicht gekommen sind, um Unheil im Land zu stiften, und wir sind keine Diebe.“* Jene sprachen: „Was soll dann die Strafe dafür sein, wenn ihr Lügner seid?“* Sie antworteten: „Die Strafe dafür sei: der, in dessen Satteltasche er gefunden wird, soll selbst Entgelt dafür sein. Also lohnen wir den Übeltätern.“* Da begann er (die Suche) mit ihren Säcken vor dem Sack seines Bruders; dann zog er ihn aus seines Bruders Sack hervor. So richteten Wir es ein für Joseph. Er hätte nicht seinen Bruder aufhalten können unter des Königs Gesetz, hätte nicht Allah es so gewollt. Wir erhöhen um Rangstufen, wen Wir wollen; und über jedem mit Wissen Begabten ist Einer, der Allwissende.* Sie sprachen: „Hat er gestohlen, so hat zuvor schon sein Bruder Diebstahl verübt.“ Jedoch Joseph hielt es in seinem Herzen geheim und offenbarte es ihnen nicht. Er sprach: „Ihr (scheint) in der übelsten Lage zu sein; und Allah weiß am besten, was ihr behauptet.“* Sie sprachen: „O Hoch- mögender, er hat einen greisen Vater, so nimm einen von uns an seiner Statt; denn wir sehen, du gehörst zu denen, die Gutes tun.“* Er antwertete: „Allah behüte dass wir einen andern nehmen sollten als den, bei dem wir unser Eigentum gefunden haben; wir wären sonst wahrlich ungerecht.“* Als sie all ihm verzweifelten, gingen sie abseits, heimlich beratend. Es sprach ihr Ältester: „Wißt ihr nicht, dass euer Vater von euch ein feierliches Versprechen im Namen Allahs empfangen hat und wie ihr zuvor in eurer Pflicht gegen Joseph gefehlt habt? Ich will darum das Land nicht verlassen, bis mein Vater es mir erlaubt oder Allah für mich entscheidet, und Er ist der beste Richter.* Kehret ihr zurück zu eurem Vater und sprecht: „O unser Vater, dein Sohn hat gestohlen; und wir haben nur ausgesagt, was wir wußten, und wir konnten nicht Wächter sein über das Verborgene.* Frage nur die Stadt, in der wir waren, und die Karawane, mit der wir kamen; gewiss, wir sprechen die Wahrheit.“* Er sprach: „Nein, eure Seelen haben euch etwas vorgespiegelt. So (obliegt mir nun) geziemende Geduld. Vielleicht wird Allah sie mir alle wieder bringen; denn Er ist der Allwissende, der Allweise.“* Und er wandte sich ab von ihnen und sprach: „O mein Kummer um Joseph!“ Und seine Augen wurden tränenvoll vor Kummer, dann unterdrückte er (seinen Schmerz).* Sie sprachen: „Bei Allah, du wirst nicht aufhören, von Joseph zu sprechen, bis du dich ganz verzehrt hast oder zu denen gehörst, die zugrunde gehen.“* Er antwortete: „Ich klage nur meinen Kummer und meinen Gram zu Allah, und ich weiß von Allah, was ihr nicht wisset.* O meine Söhne, ziehet aus und forschet nach Joseph und seinem Bruder und verzweifelt nicht an Allahs Erbarmen; denn an Allahs Erbarmen verzweifelt nur das ungläubige Volk.“* Als sie vor ihn (Joseph) traten, da sprachen sie: „O Hochmögender, Armut hat uns geschlagen und unsere Sippe, und wir haben eine geringe Summe Geld gebracht, so gib uns das volle Maß und sei wohltätig gegen uns. Wahrlich, Allah belohnt die Wohltätigen.“* Er sprach: „Wißt ihr, was ihr Joseph und seinem Bruder antatet, da ihr töricht wart?“* Sie antworteten: „Bist du etwa gar Joseph?“ Er sprach: „Ich bin Joseph, und dies ist mein Bruder. Allah ist fürwahr gnädig gegen uns gewesen. Wahrlich, wer rechtschaffen und standhaft ist – nimmermehr läßt Allah den Lohn der Guten verloren gehen.“* Sie antworteten: „Bei Allah, siehe, Allah hat dich bevorzugt vor uns, und wir sind fürwahr Schuldige gewesen.“* Er sprach: „Kein Tadel treffe euch heute. Möge Allah euch vergeben! Denn Er ist der barmherzigste Erbarmer.* Nehmt dies mein Hemd mit und legt es vor meinen Vater; dann wird ihm Kenntnis werden. Und bringt alle eure Angehörigen zu mir.“* Als die Karawane aufgebrochen war, sprach ihr Vater: „Siehe, wahrlich, ich spüre den Geruch Josephs, wenn ihr mich auch für schwachsinnig haltet.“* Sie antworteten: „Bei Allah, du bist gewiss in deinem alten Irrtum.“* Als nun der Freudenbote kam, da legte er es vor ihn, und er ward aufgeklärt. Er sprach: „Habe ich euch nicht gesagt: Ich weiß von Allah, was ihr nicht wisset?“* Sie sprachen: „O unser Vater, bitte für uns um Verzeihung unserer Sünden; denn wir sind fürwahr Schuldige gewesen „* Er sprach: „Ich will Verzeihung für euch von meinem Herrn erbitten. Wahrlich Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige.“* Als sie vor Joseph traten, nahm er seine Eltern bei sich auf und sprach: „Ziehet ein in Ägypten in Frieden, wie es Allah gefällt.“* Und er hob seine Eltern auf den Thron, und sie warfen sich (alle) fußfällig nieder um seinetwillen. Und er sprach: „O mein Vater, dies ist die Erfüllung meines Traums von einst. Mein Herr hat ihn wahr gemacht. Und Er hat gnädig an mir gehandelt, als Er mich aus dem Kerker führte und euch aus der Wüste herbrachte, nachdem Satan zwischen mir und meinen Brüdern Zwietracht gestiftet hatte. Wahrlich mein Herr ist gütig zu wem Er will; denn Er ist der Allwissende, der Allweise.* O mein Herr, Du hast mir nun Herrschaft verliehen und mich die Deutung der Träume gelehrt. O Schöpfer der Himmel und der Erde, Du bist mein Beschützer in dieser Welt und in der künftigen. Laß mich sterben in Ergebenheit und vereine mich mit den Rechtschaffenen.“*  (12:05-102)

Sechs authentische Bücher der Ahadith:

  1. Sahih Bukhari
  2. Sahih Muslim
  3. Jame-Tirmazi
  4. Sunan Ibn-e-Madscha
  5. Sunan-an-Nisai
  6. Sunan Abu Daud
  1. یَاْ  تُـوْنَ مِنْ کُـلِّ فَــجٍ عَـمِیْـقِ  (Sie werden zu dir kommen auf allen fernen Wegen.)
  2. اِنِّـیْ اُحَافِــظُ کُـلَّ مَنْ فِـی الــدَّارِ   (Ich behüte jeden, der in deinem „Hause“ ist.)
  3. آسمان سے دودھ اترا محفوظ رکھو  (Vom Himmel wurde Milch herab gesandt, bewahre sie)
  4. قادر  ہے  وہ  بارگاہ  ٹوٹا  کام  بناوے۔ بنا بنایا توڑ دے کوئی اس کا بھید نہ پاوں (Mächtig ist der Glorreiche, Misslungenes lässt Er gelingen, Gelungenes lässt Er misslingen, Keiner kann sein Geheimnis erraten.)
  5. مَکَنْ تَکْیَہ بَر عُمْرِ ناپائیدار  (Setzt kein Vertrauen in dieses unbeständige Leben.)
  6. اَلَیۡسَ اللّٰہُ بِکَافٍ عَبۡدَہٗ   (Ist Allah nicht genug für seinen Diener?)
  7. میں تیری تبلیغ کو زمین کے کناروں تک پہنچاؤں گا  (Ich werde deine Botschaft bis ans Ende der Welt tragen.)

Zehn glückliche Gefährten des Heiligen Propheten ﷺ die in ihren Leben die frohe Botschaft des Paradieses bekommen haben:

  1. Hadhrat Abu Bakr
  2. Hadhrat Umar
  3. Hadhrat Usman
  4. Hadhrat Ali
  5. Hadhrat Abu Talha
  6. Hadhrat Abu Ubaidah bin Al-Dscharah
  7. Hadhrat Abdur Rahman bin Aouf
  8. Hadhrat Saad bin Abi Waqas
  9. Hadhrat Zubair bin Al-Awam
  10. Hadhrat Saeed bin Zaid
  1. Hadhrat Imam Abu Hanifa (ra)
  2. Hadhrat Imam Shafi (ra)
  3. Hadhrat Imam Malik (ra)
  4. Hadhrat Imam Ahmad bin Hanbal (ra)

اَشْــھَـدُ اَنْ لَّآ  اِلٰــہَ اِلَّا الـلّٰـہُ وَحْــدَہٗ لَا شَـرِیْکَ لَــہٗ وَ اَشْــھَـدُ اَنَّ مُـحَـمَّــدًا عَــبْـدُہ‘ وَرَسُوْلُــہٗ

Atfal:

Ich verspreche, dass ich immer bereit sein werde, dem Islam und der Ahmadiyyat, meiner Nation und meinem Land zu dienen. Ich werde immer die Wahrheit sprechen, niemanden beschimpfen, und ich werde versuchen, alle Anweisungen von Hadhrat Khalifa-tul-Masih zu befolgen. (Inscha’Allah)

Khuddam:

Ich verspreche feierlich, dass ich immer bereit sein werde, Leben, Eigentum, Zeit und Ehre für meinen Glauben, meine Gemeinschaft und meine Nation zu opfern. Ebenso werde ich bereit sein, jedes Opfer für die Erhaltung der Khilafat-e-Ahmadiyya zu erbringen und werde es als bindend für mich betrachten, jede Ma’ruf-Entscheidung des Khalifen der jeweiligen Zeit zu befolgen. (In-scha’Allah)

Nasirat:

Ich versichere feierlich, dass ich immer bereit sein werde, meinem Glauben, meinem Volk und mein Land zu dienen. Auch werde ich immer bei der Wahrheit bleiben. Und ich werde bereit sein, jedes Opfer für die Erhaltung des Ahmadiyya Khalifats zu erbringen. (In-scha’Allah)

Imaillah:

Ich versichere feierlich, dass ich immer bereit sein werde, mein Leben, mein Eigentum, meine Zeit und meine Kinder für meinen Glauben und mein Land zu opfern. Und ich werde immer bei der Wahrheit bleiben. Und werde bereit sein, jedes Opfer für die Bewahrung und Erhaltung des Ahmadiyya Khalifats zu erbringen. (In-scha’Allah)

وَ کُنۡتُ عَلَیۡہِـمۡ شَہِیۡدًا مَّا دُمۡتُ فِیۡہِـمۡ ۚ فَلَمَّا تَوَفَّیۡتَنِیۡ کُنۡتَ اَنۡتَ الرَّقِیۡبَ عَلَیۡہِـمۡ ؕ (المائدہ: 118

(Hadhrat Jesus wird sagen:) Und ich war ihr Zeuge, solange ich unter ihnen weilte, doch seit Du mich sterben ließest, bist Du der Wächter über sie gewesen (und nicht ich); (5:118)

وَ مَا مُـحَمَّدٌ اِلَّا رَسُوۡلٌ ۚ قَدۡ خَلَتۡ مِنۡ قَبۡلِہِ الـرُّسُلُ ؕ (آل عمران :145

Muhammad ﷺ ist nur ein Gesandter. Vor ihm sind Gesandte dahingegangen. (3:145)

کَـیْـفَ اَنْــتُـمْ     اِذَا  نَـزَلَ  ابْـنُ مَـرْ یَــمَ فِـیْـکُـمْ وَ   اِمَـامُـکُـمْ  مِـنْـکُـمْ (صحیح بخاری)

(O ihr Muslime!) Wie wird es euch ergehen, wenn der Sohn Marias unter euch erscheinen wird? Er wird euer Imam sein, und er wird einer von euch sein. (Bukhari)

اِمَـامًـا مَّـھْـدِیًّــا حَکَـمًا عَــدَلًا  فَـیَـکْـسِـرُ الــصَّـلِـیْـبَ (مسند احمد بن حنبل)

Der (erscheinende verheißene) Imam Mahdi wird gerecht entscheiden, und er wird das Kreuz brechen. (Musnad Ahmad Bin Hanbl)

اَ لَا مَـنْ اَدْرَکَــہٗ فَـلْـیَـقْـرَءْ عَــلَـیْـہِ السَّلَا  مَ (طبرانی)

Jeder unter euch, der ihn (Imam, Masih-e Maud den Verheißenen Messias) erlebt, der soll ihm mein Salam (Friedensgruß) ausrichten. (Tibrani)

Jeder Waqif-e-Nau soll die Name von seiner Jamaat oder Halqa kennen.

Hadhrat Khalifat-ul-Masih II(ra)  hat die Mitglieder für ihre leichtere  Erziehung in Unterorganisationen eingeteilt. Es sei erinnert, dass diese Unterorganisationen rein religiöse Gruppen sind und nichts mit Politik zu tun haben. Diese Organisationen sind für die religiöse als auch moralische Bildung der zugehörigen Männer und Frauen zuständig. Sie erweitern die moralischen, religiösen, spirituellen und intellektuellen Fähigkeiten ihrer Mitglieder. Jeder Ahmadi ist verpflichtet, Mitglied der jeweiligen Organisation zu sein.

Majlis Khuddam-ul-Ahmadiyya:

Die Majlis Khuddam-ul-Ahmadiyya ist eine religiöse Vereinigung der Ahmadi-Jugendlichen, deren Gründung im Januar 1938 durch Hadhrat Musleh Maud (ra) erfolgte. Diese Organisation umfasst Männer im Alter von 15 bis 40 Jahren. Jedes Mitglied dieser Organisation wird „Khadim“ genannt. Diese Organisation geht ihren Pflichten gemäß einer vorgegebenen Satzung unter der Leitung des Kalifen der Jamaat-e-Ahmadiyya nach. Diese Satzung heißt „Dastur-e-Assasi“. Die Vorgehensweise ist auch festgelegt und wird „Laih-e-Amal“ genannt.

Das Finanzjahr der Organisation beginnt im November und endet im Oktober. Die Organisation arbeitet unter der Aufsicht des Sadr Majlis Khuddam-ul-Ahmadiyya, der alle zwei Jahre auf der Schura gewählt wird. Die Bestätigung für das Amt des Sadr Majlis und der Amtsträger der Zentrale erfolgt durch Hadhrat Khalifa-tul-Massih, die Bestätigung der anderen Amtsträger erfolgt durch den Sadr Majlis. Die Amtsinhaber auf der nationalen Ebene werden „Mohtamim“ und auf der regional-, zonal- oder Majlis-Ebene „Nazim“ genannt z. B. Nazim Talim oder Nazim Tarbiyyat.

Um die Majlis finanziell zu unterstützen, spendet jeder Khadim die „Chanda Majlis“ monatlich 1% des Monats -Nettogehaltes. Ebenso für die jährliche Versammlung wird 2,5% des Monatsgehalts einmal im Jahr gespendet. Aber der minimum Betrag für Chanda Majlis ist 36€ und für Chanda Ijtema 24€ jährlich. Außerdem für Publikation der Majlis werden 3€ Chanda Ischaat gespendet.

Für die religiöse Bildung der „Khuddam“ ist ein Nisab (Lehrplan) festgelegt und für die Durchführung werden täglich, wöchentlich oder alle 14 Tage Klassen organisiert. Es findet mindestens ein monatliches Zusammentreffen (Ijlas) auf Majlisebene und eine Jahresversammlung auf zonaler, regionaler und nationaler Ebene statt, bei diesen werden auch Wissens- und Sportwettbewerbe organisiert. Das Motto der Majlis heißt „Keine Reform der Nationen, ohne Reform der Jugend.“

Majlis Atfal-ul-Ahmadiyya

Majlis Atfal-ul-Ahmadiyya ist eine Organisation der Kinder, die unter dem Sadr Majlis Khuddam-ul- Ahmadiyya arbeitet. Die Aufsicht erfolgt auf nationaler Ebene durch den „Mohtamim Atfal“. Auf der Majlis Ebene findet die Arbeit unter der Führung des Qaid Majlis und unter der Aufsicht des Nazim Atfal statt. Das Aamla-Mitglied wird „Sekretär“ genannt, wie z.B. „Sekretät Amumi“ oder „Sekretär Taliem“.

Dieser Organisation gehören Ahmadi-Jungen im Alter von 7 und 15 Jahren an, die wiederum in zwei Gruppen unterteilt werden. Atfal zwischen 7 und 12 Jahren sind im „Meyaar-e-Saghier“, während die Atfal von 12 bis 15 Jahren im „Meyaar-e-Kabier“ zugeteilt sind. Um ihnen das Spenden anzugewöhnen, hat man das jährliche Chanda Majlis auf 13 Euro und das Chanda Ijtema auf 6 Euro pro Jahr festgelegt. Für die religiöse Bildung der Atfal sind die Bücher „Wege des Erfolges“ als Curriculum bestimmt. Weiterhin werden für die religiöse Wissensvermittlung täglich, wöchentlich oder alle 14 Tage Klassen organisiert. Auch diese Organisation veranstaltet mindestens einmal im Monat ein Treffen (Ijlas). Ferner werden jährlich ein zonales oder regionales und ein nationales Treffen arrangiert, an denen Wissens- und Sportwettbewerbe stattfinden werden.  

Majlis Nasirat-ul-Ahmadiyya

Majlis Nasirat-ul-Ahmadiyya ist eine Organisation der Ahmadi-Mädchen, die unter der Nationalen Sadr Lajna Imaillah arbeitet. Die Aufsicht erfolgt auf nationaler Ebene durch der „National Sekretärin Nasirat“. Auf der Majlis-Ebene findet die Arbeit unter der Führung der Sadr Lajna und unter der Aufsicht der Sekretärin Nasirat statt.

Dieser Organisation gehören Ahmadi-Mädchen im Alter von 7 bis 15 Jahren an, die wiederum in drei Gruppen unterteilt werden. Nasirat zwischen 7 und 10 Jahren sind in „Meyaar-e-Som“, während die Nasirat von 11 bis 13 Jahren in „Meyaar-e-Dom“ eingeteilt sind. Die dritte Gruppe ist die der Mädchen im Alter von 14 und 15 Jahren, diese Gruppe wird „Meyaar-e-Awwal“ genannt.  Um ihnen das Spenden anzugewöhnen, hat man die jährliche Chanda Majlis auf 12 Euro und die Chanda Ijtema auf 5 Euro festgelegt. Für die religiöse Bildung der Nasirat ist ein Curriculum bestimmt. Weiterhin werden für die religiöse Wissensvermittlung täglich, wöchentlich oder alle 14 Tage Klassen organisiert. Auch diese Organisation veranstaltet mindestens einmal im Monat ein Treffen (Ijlas). Ferner werden jährlich ein  regionales und ein nationales Treffen organisiert, an denen Wissens- und Sportwettbewerbe absolviert werden.

Lajna Imaillah:

Die Lajna Imaillah ist eine spirituelle Vereinigung von Ahmadi-Frauen, deren Gründung im Januar 1922 durch Hadhrat Musleh Maud (ra) erfolgte. Dieser Organisation gehören Frauen ab dem 15. Lebensjahr an. Diese Organisation geht ihren Pflichten gemäß einer vorgegebenen Satzung unter der Leitung des Khalifa-tul-Masih nach. Diese Satzung heißt „Dastur-e-Assasi“. Die Vorgehensweise ist auch festgelegt und wird „Laih-e-Amal“ genannt.

Das Finanzjahr der Organisation beginnt im Oktober und endet im Semtember. Diese Organisation arbeitet unter der Aufsicht der Nationalen Sadr Lajna Imaillah, die alle zwei Jahre auf der Schura gewählt wird. Die Bestätigung für das Amt der Nationalen Sadr und der Amtsträgerinnen der Zentrale erfolgt durch Hadhrat Khalifa-tul-Masih, die Bestätigung der anderen Amtsträger erfolgt durch die Nationale Sadr Lajna Imaillah. Die Amtsinhaber auf sämtlichen Ebenen werden „Sekretärin“ genannt.

Um die Organisation finanziell zu unterstützen, spendet jedes Mitglied die „Chanda Membri“ monatlich 1% des Monats- gehaltes. Ebenso werden für die jährliche Versammlung 12€ gespendet. Aber der minimum Betrag für die Chanda Membri ist 36€ und für Chanda Ijtema 12€ jährlich. Außerdem für Publikation der Organisation werden jährlich 2€ Chanda Ischaat gespendet.

Für die religiöse Bildung der Mitglieder ist ein Nisab (Lehrplan) festgelegt und für die Durchführung werden täglich, wöchentlich oder alle 14-Tage Klassen organisiert. Es findet mindestens ein monatliches Zusammentreffen (Ijlas) auf Majlisebene und eine Jahresversammlung auf regionaler und nationaler Ebene statt, in diesen werden auch Wissens- und Sportwettbewerbe organisiert.

Jeder Waqif-e-Nau soll die eigene Adresse (Straße, Ort, Postleitzahl, Telefonnummer) kennen.

Jeder Waqif-e-Nau soll den Namen seiner Eltern kennen.

Jeder Waqif-e-Nau soll den Name seiner Großeltern kennen.