097- Gebetsnamen und Zeiten نمازوں کے نام اور انکے اوقات

Die Gebetzeiten

Die Gebetszeiten richten sich nach dem Stand der Sonne am Himmel. Es ist besonders angebracht, dass Salat jeweils zu Beginn der festgelegten Zeit zu verrichten:

 

 

  1. Fadschr: von Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenaufgang;
  2. Sohr: sobald die Sonne ihren Zenit durchlaufen hat und bis sie den halben Weg zwischen Zenit und Sonnenuntergang erreicht hat;
  3. Aßr: unmittelbar nach Ende der Sohr-Zeit und bis kurz vor Sonnenuntergang;
  4. Maghrib: ab dem Sonnenuntergang und bis Ende der Abenddämmerung;
  5. I'scha'a: ab Ende der Abenddämmerung bis Mitternacht. Bei Verhinderungsfällen ist es gestattet, das I'scha'a-Gebet nach Mitternacht aber noch vor dem Fadschr-Gebet zu verrichten.

 

 

Verbotene Zeiten: Zu folgenden Zeiten ist es nicht gestattet, das Gebet zu verrichten:

- während des Sonnenauf- oder Sonnenuntergangs;

- wenn die Sonne genau im Zenit (Höchststand) steht;

- zwischen Fadschr-Gebet und Sonnenaufgang;

- zwischen Aßr-Gebet und Sonnenuntergang.

Die letzten beiden Zeitspannen werden als "Auqat-e-Makruha" (unerwünschte Zeiten) bezeichnet. Zu diesen Zeiten darf nur ein vergessenes Pflichtgebet nachgeholt und verrichtet werden.

 

Der Islam hat das Salat in verschiedene Typen aufgeteilt, die je nach Anlass verrichtet werden. So gibt es das Pflicht-, das Wadschib- und das Sunna-Gebet.

Das Auslassen des Pflichtgebets ist unter keinen Umständen erlaubt und gilt als Sünde. Wenn man das Verrichten eines Pflichtgebets vergisst oder an der Verrichtung gehindert wird, dann ist es Pflicht, das Gebet zu verrichten sobald man sich daran erinnert bzw. sobald der Hinderungsfall beseitigt ist.

Ein Wadschib-Gebet steht an zweiter Stelle. Auch das bewusste Weglassen dieser Gebete ist eine Sünde. Neben den Pflichtgebeten pflegte der Heilige Prophetsaw auch andere Gebete zu verrichten, welche Sunna-Gebete genannt werden. Die Fuqaha (islamische Rechtsgelehrte) betrachten diese Gebete gleichfalls als Pflicht. Sie absichtlich auszulassen gilt als Sünde.

Außer den Pflichtgebeten und den Sunna-Gebeten verrichten die Muslime auch Nawaafill (freiwillige Gebete). Das Verrichten dieser freiwilligen Gebete gilt als besonders belohnenswert, das Weglassen der Nawaafill ist jedoch keine Sünde. Die Anzahl dieser Gebete ist nicht vorgeschrieben. Der Betende kann je nach Wunsch die Anzahl festlegen. Allerdings ist es nicht gestattet, diese Gebete während der verbotenen Zeiträume zu verrichten. Zwischen Aßr und Maghrib wird beispielsweise kein Nawaafill gebetet. Die Nawaafill sollten bevorzugt zu Hause verrichtet werden, es ist jedoch nichts dagegen einzuwenden, diese in der Moschee zu beten. Im Folgenden wird über die verschiedenen Arten des Gebets ausführlich berichtet, zunächst soll aber in einem Schaubild die Anzahl der verschiedenen Gebete dargestellt werden:

 

Schaubild zur Anzahl der Raka'at

 

 
Name des GebetsAnzahl der Raka´at
 PflichtWadschibSunnaNawaafil
Fadschr2 Raka´at-2 Raka´at vor dem Pflichtgebet-
Suhr4 Raka´at-4 Raka´at vor-und 2 Raka´at nach dem Pflichtgebet2 Raka´at zum Schluß
Aßr4 Raka´at--4 Raka´at vor dem Pflichtgebet (auch als Sunna genannt)
Maghrib3 Raka´at-2 Raka´at nach dem Pflichtgebet2 Raka´at zum Schluß
I´scha´a4 Raka´at2+1 Raka´at (Witr)2 Raka´at nach dem Pflichtgebet4 Raka´at vor dem Pflichtgebet (auch als Sunna genannt)

 

weitere Teile des Salaats:

085-Kalima 086-Niyyat 087-Ssana 088-Ta'awwuz 089-Al-Fatiha
090-Tasbih 091-Tasmi' 092-Tehmied 092-1-Tasbih 093-Sadschda
094-Tascha'hud 095-Duruud 096-Namaz 097-Namen&Zeiten 098-Adhan
099-Wudhu 100-verrichten