05- Ingenieurwissenschaften

Als Ingenieurwissenschaften (auch Ingenieurwesen) werden diejenigen Wissenschaften bezeichnet, die sich in ihrem Bereich mit der Forschung und der technischen Entwicklung oder auch Konstruktion sowie der Produktionstechnik beschäftigen und dabei naturwissenschaftliche Erkenntnisse meist anwendungsorientiert erforschen und praktisch anwenden. Die klassischen Ingenieurwissenschaften sind das Bauingenieurwesen , der Maschinenbau und die Elektrotechnik.

1.      Bauingenieurwesen

2.      Maschinenbau

3.      Elektrotechnik

 

Bauingenieurwesen

Studien-/ Zugangsvoraussetzung

Abschluss:

         der allgemeinen Hochschulreife,

         der Fachhochschulreife,

         der fachgebundenen Hochschulreife oder

         einer als gleichwertig anerkannten Vorbildung. Hier entscheiden die einzelnen Hochschulen und Studiengänge individuell über die Zulassung zum Studium.

Numerus-Clausus: Für das Fach Bauingenieurwesen gilt hinsichtlich der Zugangsbeschränkungen in der Regel folgendes: Bei den Universitäten/ Technischen Hochschulen gibt es keine Zugangsbeschränkungen (NC).

Wichtige Schulfächer:  Mathematik,  Physik und Naturwissenschaften

Wichtig: Für ein Bauingenieurstudium sollten Sie eine Neigung und Interesse für Naturwissenschaften und Mathematik mitbringen.  Sie sollten darüber hinaus mindestens die englische Sprache beherrschen und Freude an der Arbeit im Team haben. Kreativität, gute Kommunikationsfähigkeiten und die Bereitschaft, mit Menschen aus vielen anderen Berufen zusammenzuarbeiten, sind für den Bauingenieur unverzichtbar. Gerade auch für Frauen bietet dieser Beruf interessante Aufgaben.

Studiendauer:

·         Bachelor: ca. 6-8 Semester

·         Master: ca. 2-4 Semster

Aufbau und Verlauf des Studiums:

Die Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B.

in folgenden Pflichtfächern und -modulen:

         Mathematik

         Statik

         Bauchemie

         Ingenieurbaustoffe

         Vermessung

         Bauentwurf

         Bauphysik und Baukonstruktion

Darüber hinaus arbeiten die Studierenden an Projekten mit und nehmen an Exkursionen  teil, z.B. an Baustellen- oder Betriebsbesichtigungen. Vor allem an Fachhochschulen sind eine oder mehrere Praxisphasen in das Studium integriert.

Eine Übersicht über alle Studienorte Bauingenieurwesen finden Sie hier

 (http://www.werde-bauingenieur.de/hochschulen.php?PHPSESSID=2fc075b6a8a5a188601d84e2257ffa5d).

Hier sind auch alle Anschriften der Hochschulen hinterlegt.

Maschinenbau

Studien-/ Zugangsvoraussetzung

Abschluss:

         der allgemeinen Hochschulreife,

         der Fachhochschulreife,

         der fachgebundenen Hochschulreife oder

         einer als gleichwertig anerkannten Vorbildung. Hier entscheiden die einzelnen Hochschulen und Studiengänge individuell über die Zulassung zum Studium.

Numerus-Clausus: Für das Fach Maschinenbau gilt hinsichtlich der Zugangsbeschränkungen in der Regel folgendes: Bei den Universitäten/Technischen Hochschulen gibt es keine Zugangsbeschränkungen (NC).

Wichtige Schulfächer:  Mathematik, Physik und Informatik

Wichtig: Maschinenbauingenieure  und  -ingenieurinnen  sind  an  der  Entwicklung  und  Konstruktion  bzw.  dem Bau der unterschiedlichsten Maschinen und Anlagen beteiligt. Dies können komplexe Produktionsanlagen, Landmaschinen, Schienenfahrzeuge oder Erzeugnisse der Feinwerktechnik sein. Sie legen ein Konstruktionskonzept fest, erstellen Konstruktionszeichnungen und Prototypen, planen und optimieren die Produktion. Auch in der Qualitätssicherung und -prüfung können sie tätig sein. Zudem überwachen sie die Wartung und Montage von Maschinen und Anlagen beim Kunden. Daneben arbeiten sie unter anderem im Vertrieb und in der technischen Anwendungsberatung.

Studiendauer:

·         Bachelor:        ca. 6-8 Semester

·         Master:            ca. 2-4 Semster

Aufbau und Verlauf des Studiums:

Die Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B.

         in folgenden Pflichtfächern und -modulen:

         Mathematik

         Physik

         Informatik

         Werkstofftechnik und -prüfung

         Grundlagen der Elektrotechnik

         Grundlagen der Regelungstechnik

         Konstruktionslehre

Außerdem arbeiten sie an Projekten mit und nehmen an Exkursionen (z.B. zu Fachmessen)  teil. Vor allem an Fachhochschulen sind eine oder mehrere Praxisphasen in das Studium integriert.

 

 

 

Elektrotechnik

Studien-/ Zugangsvoraussetzung

Abschluss:

         der allgemeinen Hochschulreife,

         der Fachhochschulreife,

         der fachgebundenen Hochschulreife oder

         einer als gleichwertig anerkannten Vorbildung. Hier entscheiden die einzelnen Hochschulen und Studiengänge individuell über die Zulassung zum Studium.

Numerus-Clausus: Für das Fach Maschinenbau gilt hinsichtlich der Zugangsbeschränkungen in der Regel folgendes: Bei den Universitäten/Technischen Hochschulen gibt es keine Zugangsbeschränkungen (NC).

Wichtige Schulfächer:  Mathematik und Physik

Wichtig: Elektronische Geräte beruhen heute auf hochintegrierten mikroelektronischen Schaltungen und Bauelementen. Wer das Innenleben von miniaturisierten Sensoren für die Auslösung eines Airbags, die Schaltungen zur Steuerung eines Antiblockiersystems oder die Realisierung von Mikrorechnern mitgestalten will, braucht gute Kenntnisse auf dem Gebiet der elektronischen Materialien, Bauelemente und Schaltungen.

Andererseits befasst sich die Elektrotechnik mit der ökonomischen Wandlung von elektrischer Energie in Licht oder dem Antrieb des neuen ICE. Um die dabei verwendeten Prinzipien verstehen und weiterentwickeln zu können, muss man elektrische und magnetische Felder berechnen und leistungselektronische Schaltungen entwerfen können.

Studiendauer:

·         Bachelor:        ca. 6-8 Semester

·         Master:            ca. 2-4 Semster

Aufbau und Verlauf des Studiums:

Der Bachelor of Science ist der erste Abschluss, den ein Student der Elektrotechnik erreichen kann. Hier geht es hauptsächlich darum, die Grundlagen der Mathematik, Physik, Werfstoffkunde (Informatik) und der Elektrotechnik selbst, zu erlernen. Danach folgt die Bachelorphase, die vom 3. Bis zum 6. Semester andauert und mit der Bachelorprüfung endet. Hier wird das bereits erworbene Wissen vertieft und neue Fächer wie Antriebstechnik, Reglungstechnik, Schaltungstechnik oder Signale und Systeme kommen hinzu. Außerdem müssen meistens Industriepraktika und/oder elektrotechnische Praktika belegt werden. In den meisten Fächern muss nach jedem Semester eine Klausur geschrieben werden, um es zu bestehen. In der abschließenden Bachelorarbeit wird ein Thema selbstständig bearbeitet und dann als Referat mit anschließender Diskussion vorgestellt.