02- Medizin

Anweisungen an die Waqfien-e-Nau

Da die Zahl der deutschen studierenden in den Ingenieur Studiengängen abnimmt, sagte Hazur: „Gott gibt euch diese Möglichkeit und öffnet neue Wege, nutzt diese Möglichkeit.“  Danach wurden Naturwissenschaftliche Studiengänge vorgestellt. Hazur sagte, dass dieses Gebiet sehr interessant sei. Man könne diese Fächer anlernen und dann weiterlehren oder dann in die Forschung gehen. Vor allem sollten die Studierenden in den Naturwissenschaften den Abschluss des Masters erlangen. Als erwähnt wurde, dass die Zahl deutscher Ärzte sinkt, sagte Hazur: „Seht es öffnen sich auch hier die Türen für euch nutzt diese Gelegenheit.“

weitere Medizinische Fachrichtungen

 

Das Medizinstudium

 

Studien-/ Zugangsvoraussetzung

Abschluss:                               allgemeine Hochschulreife oder eine fachgebundene Hochschulreife

Numerus-Clausus:                    Ist von Uni zu Uni abhängig. Meist wird ein Notendurchschnitt besser als 14 erwartet. Bewerbung erfolgt unter www.hochschulart.de. Die Zulassung zum Studium wird anhand der Abiturnote, TMS/EMS und Wartezeit entschieden

Wichtige Schulfächer:              Biologie, Chemie, Mathematik, Physik, ‚Latinum (Beachte: Auch wenn bestimmte Fächer nicht belegt worden sind, ist ein Medizinstudium möglich.).

Wichtig:                                   Interesse am Fach, Neugierde an Wissenschaft und Forschung, Spaß Menschen zu helfen, Belastungsfähigkeit

Studiendauer:                          ca.12, 5 Semester-anschließend folgt meist eine berufsbegleitende 

 

Aufbau und Verlauf des Studiums:

Gesetzlich wird das Medizinstudium in der ärztlichen Approbationsordnung geregelt. Seit Oktober 2003 gilt die neue Approbationsordnung. Das Studium unterteilst sich in zweijährigen vorklinischen- und einen vierjährigen klinischen abschnitt. Am Ende muss der Student das sog. Praktische Jahr in einem Krankenhaus absolvieren. Die Fächer sind Innere, Chirurgie und ein Wahlfach.

 

Vorklinik: Grundlagen für das weiter folgende Studium

  • Anatomie, Präparierkurs, Hirnkurs (nur an manchen Unis), Seminare
  • Histologie (Gewebelehre) Mikroskopierkurs
  • Physiologie, Praktikum, Seminare
  • Biochemie, Praktikum, Seminare
  • Biologie, Praktikum, Kurs, Seminare
  • Chemie, Praktikum, Seminare
  • Physik, Praktikum, Seminare
  • Berufsfelderkundung (man schaut sich Einsatzstellen eines Arztes an)
  • Einführung in die klinische Medizin (Arzt-Patienten Beziehung, Anamnese Gespräch)
  • Medizinische Psychologie (Arzt-Patienten Beziehung)
  • Terminologie
  • Erweiterter Erste Hilfe Kurs (auch vor dem Studium absolvierbar)
  • Krankenpflegepraktikum

 

1. Staatsexamen “Physikum”:

Das erste Ärztliche Staatsexamen findet an zwei Tagen statt und umfasst 320 MC Fragen.

Zusätzlich wird man in den Fächern Physiologie, Biochemie und Anatomie mündlich-Praktisch geprüft. Wird ein Prüfungsteil nicht bestanden, muss nur dieser wiederholt werden.

Außerdem werden folgende Fächer während der Vorklinik behandelt und geprüft:

Chemie, Physik, Biochemie und Molekularbiologie, Biologie. Physiologie, Terminologie, praktische Berufsfelderkundung, Anatomie und Embryologie, Histologie. Psychologie und Soziologie.

 

Klinik- Das Spezialwissen

Kliinische Fächer (z.B. Pharmakologie, Pathologie, Dermatologie,...)

4 Monate Famulatur (auch im Ausland möglich)

  • In der Klinik hat man insgesamt 21 Hauptfächer.
  • PJ

Der AlP (Arzt im Praktikum) wurde abgeschafft. Es gibt nur noch das “Praktische Jahr” nach der ganzen Theorie. Danach wird das Studium mit dem 2. Staatsexamen abgeschlossen.

  • Bevor man zum Examen zugelassen wird, muss man in all diesen Fächern Scheine vorweisen. Folgende Fächer werden in der Lehre als besonders wichtig betrachtet:
  • Innere, Chirurgie, Allgemeinmedizin Gynäkologie und Pädiatrie.

 

Nachdem man diese Hürde im klinischen Abschnitt geschafft hat, kann man sich zum 2. Ärztlichen Staatsexamen anmelden. Die 2. Ärztliche Prüfung findet nach dem Praktischen Jahr statt. Der schriftliche Anteil beinhaltet 320 MC Fragen und geht über 3 Tage. Im mündlichen-praktischen Teil wird man in Innere, Chirurgie, das Wahlfach und einem zugelosten vierten Fach geprüft. Die Prüfung erstreckt sich über 2 Tage für eine Gruppe von vier Studenten. Die Prüfungsfragen im schriftlichen Teil sind für alle Teilnehmer gleich und werden vom Mainzer Institut für Prüfungsfragen(IMPP) erstellt.

Die Note im Abschlusszeugnis setzt sich aus den beiden Examina im Verhältnis 1 2 zusammen Nach dem Bestehen des Examens kann man die Vollapprobation als Arzt/Ärztin beantragen. Nun darf man seinen Beruf unter der Aufsicht eines Facharztes in einem Krankenhaus ausüben. Die Niederlassung erfolgt mit dem Abschluss der Weiterbildung als Facharzt.

2. Staatsexamen

Quelle:  http://WWW uni-pur de/studienrichtung_humanmedizin php